Bei „Bares für Rares“ können Gäste ihren einzigartigen Trödel zu Geld machen. Eine Gruppe von Händlern bewertet die Gegenstände und kauft sie den Besitzern ab. Das Konzept hat sich in den letzten Jahren als erfolgreich erwiesen und seit 2013 schalten viele Deutsche ein, um die Geschichten über die alten Gegenstände zu hören.

Doch gegen das ZDF-Format, das zum Teil in alten Schlössern gedreht wird, werden auch immer wieder Anschuldigungen erhoben. Das Händlerteam wurde unter anderem beschuldigt, schon vorher über die Gegenstände Bescheid zu wissen. Esther Ollick (41) möchte diese Vorwürfe aus der Welt schaffen.

„Bares für Rares“-Händlerin Esther Ollick spricht über Vorwürfe gegen die Show

Nico Gutjahr von der „Webtalkshow“ befragte Esther Ollick zu den Betrugs-Vorwürfen. Die Händlerin findet klare Worte. „Fürs Fernsehen ist es ziemlich echt“, beteuerte die selbsternannte Möbelaktivistin, die sich vor allem für die Restaurierung alter Vintage-Mödel interessiert.

Natürlich wird immer geguckt, dass alles passt und dass die Objekte gut sind. Aber wir wissen vorher nicht, was kommt. Das finde ich manchmal ganz schön bedauerlich, weil ich dann vielleicht auch ein bisschen länger auf  Vintage warte und an dem Tag kommt vielleicht auch nix. Also wir wissen das nicht und deshalb habe ich mir angewöhnt, das zu kaufen, was mir gefällt“, erklärte die 41-Jährige.

Dadurch, dass niemand in der Show weiß, welcher Trödel auf den Händlertisch kommt, könnten sich die Käufer auch nicht abstimmen „oder vielleicht nicht mitbieten, weil sie wissen, danach kommt ein besseres Ding“.