• Bei „Bares für Rares“ sorgt ein Bild für Begeisterung
  • Die Händler reißen sich förmlich um das farbenfrohe Objekt 
  • Susanne Steiger verfünffacht die Wunschsumme schließlich 

Hannelore Brüning aus Hameln bringt am Donnerstag ein Bild mit in die Trödelshow von Horst Lichter (60). Bei „Bares für Rares“ möchte sie nicht nur verkaufen, sondern auch herausfinden, wie alt und in welchem Zustand ihr Erbstück laut Expertenschätzung ist. 

Kunsthistoriker Colmar Schulte-Goltz (49) übernimmt die Expertise und macht der achtfachen Mutter und Hausfrau bereits Hoffnungen – bei den Händlern werden die dann sogar übertroffen. 

„Bares für Rares“: Wertvolles Aquarell von Franz Heckendorf

Colmar Schulte-Goltz hat das Bild genau begutachtet. Dabei handelt es sich um ein Aquarell des berühmten deutschen Künstlers Franz Heckendorf aus dem Jahr 1938. 

Das Aquarell, das von den Eltern der Verkäuferin lediglich auf einem Trödelmarkt erworben wurde, ist bis auf kleine Makel am Bildrand „in einem exzellenten Zustand“, wie der „Bares für Rares“-Experte hervorhebt. 

Hannelore Brüning wünscht sich für das Heckendorf-Werk mindestens 500 Euro. Colmar Schulte-Goltz begründet seine Einschätzung: „Also, der Künstler war immer wieder Liebling der Gesellschaft, ein sehr bekannter Künstler. Seine Aquarelle muss man natürlich immer anders als seine Gemälde bewerten, aber ich bin mit meiner Einschätzung höher als ihr Wunsch.“ Er schätzt den Wert letztendlich auf 1.500 bis 2.000 Euro. 

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Beflügelt von der Experteneinschätzung macht sich Hannelore Brüning auf den Weg in den Händlerraum. Die Hausfrau weiß noch nicht, wie begehrt das Aquarell von Franz Heckendorf bei den „Bares für Rares“-Händlern sein wird. 

Wolfgang Pauritsch (50) startet direkt mit dem Wunschbetrag von Hannelore Brüning und eröffnet die Verhandlung mit 500 Euro. Mit ihm konkurriert Susanne Steiger (39), die sich am Ende durchsetzt und das Heckendorf-Aquarell für 2.600 Euro abkauft – dem Fünffachen von dem, was die Verkäuferin ursprünglich haben wollte.

Die Hausfrau aus Hameln könnte nicht fröhlicher sein. Mit 2.600 Euro in der Hand verlässt sie den „Bares für Rares“-Händlerraum und sagt: „Der Verkauft ist super gelaufen. Ich bin sehr froh, dass ich so viel Geld erzielt habe für das schöne Bild und fahre jetzt glücklich nach Hause.“