• Ein „Bares für Bares“-Kandidat mochte seine Rarität nicht
  • Trotz niedriger Expertise wollte er sie loswerden
  • Bei den Händlern folgte die Überraschung

In einer neuen Folge „Bares für Rares“ brachte Kandidat Volker eine ungewöhnliche Kombination mit in die Trödelshow: Er wollte ein Gemälde und eine Weinflasche loswerden. Beides hatte seine Frau mit in die Ehe gebracht und es in den Neunzigern bei einem Weinhändler erstanden.

Volker hatte zu dem Bild aber eine ganz klare Meinung: „Ich sag ganz ehrlich, mir persönlich gefällt es nicht.“ Praktischerweise wurde direkt eine Flasche Wein mitgeliefert, damit könne man sich das ganze „schön trinken“, so der Kandidat.

„Bares für Rares“: Kandidat wird von Händlern überrascht

Zunächst warf „Bares für Rares“-Expertin Dr. Bianca Berding einen Blick auf die Rarität. Das Gemälde stammte demnach aus der Feder des spanischen Künstlers Josep Vallribera aus dem Jahr 1992. Auch auf dem Etikett der Weinflasche fand sich das Motiv wieder.

Weil es sich bei dem Kunstwerk allerdings nur um ein Poster handelte, musste die Expertin Volkers Wunschpreis von 125 Euro leider ziemlich unterbieten. Laut ihr war die Kombination aus Wein und Kunst lediglich 30 Euro wert. Den Kandidaten schien das jedoch nur wenig zu stören. „Hauptsache weg“, lautete sein Motto.

Im Händlerraum startete „Bares für Rares“-Star Fabian Kahl direkt mit einer Überraschung in die Verhandlung. „Für 'ne gute Flasche Wein zahlt man auch gerne mal 50 Euro“, meinte er und legte noch einen Fünfziger für das Poster obendrauf. Das Startgebot lag also schon bei 100 Euro!

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Sein Kollege Daniel Meyer erhöhte den Preis sogar noch - und das, obwohl auch ihm das Motiv nicht so recht zusagte: „Das Bild wird schöner, wenn man den Wein getrunken hat“, scherzte der Händler. „Bares für Rares“-Elke Velten bot noch 130 Euro und stach ihre Kollegen damit aus - ganz zur Freude von Kandidat Volker.

Somit lag der Endpreis nicht nur 100 Euro über der Expertise, auch der Wunschpreis des Kandidaten wurde übertrumpft. Ob die „Bares für Rares“-Händler wohl später noch gemeinsam mit dem Wein angestoßen haben?