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Andrej Mangold über „Der Bachelor“: „Erste Nacht ist eigentlich nur Bauchgefühl und Optik“

Andrej Mangold war 2019 als „Bachelor“ im TV zu sehen
16. Januar 2020 - 17:26 Uhr / Tina Männling

Bei „Der Bachelor“ werden wieder fleißig Rosen verteilt. Auch der Rosenkavalier aus 2019 Andrej Mangold schaut sich die Sendung an. Mit „Promipool“ spricht er über die Veränderungen in der neuen Staffel und darüber, welche Tipps er Sebastian Preuss geben würde. 

„Der Bachelor“ 2020 wartete gleich zu Beginn mit Überraschungen und einer neuen Regelung auf. Dieses Jahr durfte der „Bachelor“ beim Kennenlernen drei Rosen vergeben. Gegenüber „Promipool“ verriet Andrej Mangold (33), was er von der Veränderung hält und was er seinem Nachfolger Sebastian Preuss (29) raten würde. 

„Promipool“: Hallo Andrej, dieses Jahr gibt es bei „Der Bachelor“ einige Überraschungen. Es waren ja sogar Zwillinge dabei. Wie findest du das? 

Andrej Mangold: Ich kenne sie ja nicht. Ich möchte ihnen auch gar nichts Böses unterstellen. Ich glaube einfach, aufgrund der TV-Geschichte war das Sebastian auch ein bisschen zu viel und er hat nicht die Ernsthaftigkeit dahinter gesehen. Das ist schade, vielleicht stehen sie einfach wirklich auf die gleiche Art Mann.

Aber ich glaube, ihnen ist das in diesem Zuge einfach zum Verhängnis geworden, weil er das alles nicht so ernst nehmen konnte. Vielleicht hat er aber auch Angst gehabt, dass er sie gut finden könnte und sich entscheiden müsste. 

Wie hättest du da reagiert an seiner Stelle? 

Ich hätte auf jeden Fall das Gespräch mit beiden gesucht, um die Ernsthaftigkeit dahinter zu sehen. Das fand ich auch in der ersten Folge ein bisschen schade. 

Sebastian Preuss ist der „Bachelor“ 2020 

Was meinst du? 

Also in meiner Staffel habe ich mit jeder geredet, hatte viele Einzelgespräche. Dieses Mal hat Sebastian versucht, das ein bisschen mehr in der Gruppe zu machen, um von jeder zu hören. Aber in der Gruppe sind die Mädels sehr schüchtern am Anfang und dann kriegst du eigentlich kein relevantes Gespräch hin. Deswegen ist die erste Nacht auch eigentlich nur Bauchgefühl und Optik. 

Was würdest du Sebastian für die restlichen Folgen an Tipps geben? 

Das Wichtigste ist einfach, dass du du selbst bleibst. Du musst authentisch sein. Alle Leute draußen wollen es besser wissen, wollen dir Tipps geben und wollen dir irgendwas sagen. Aber das ist egal, du bist da drinnen für dich selber.

Wenn du da mit einem Plan reingehst, dich irgendwie präsentieren zu wollen als jemand, der du nicht bist, ist das der falsche Ansatz. Spätestens danach wird jeder dein wahres Gesicht kennen oder kennenlernen und dann kommst du auch nicht vernünftig rüber. 

Wie war das bei dir? 

Ich habe gesagt: „Ganz ehrlich, ich gehe da rein, das ist meine Reise. Wenn die Leute mich akzeptieren so wie ich bin und das gut ankommt, das freut mich. Ich möchte mir nicht den Vorwurf machen, dass ich diese Chance verpasse, weil ich mich verstellt habe oder jemand anderes dargestellt habe.“ 

Andrej Mangold ist der neue „Bachelor“

Hättest du gerne, so wie Sebastian, drei Rosen am Anfang verteilt? 

Ich glaube, es gibt keinen Unterschied. Ich persönlich finde, eine Rose oder keine ist besser. Du musst dich natürlich direkt gegenüber den anderen Frauen rechtfertigen. Du verteilst drei Rosen und dann denken sich die anderen einfach: „Warum habe ich jetzt keine bekommen?“.

Das war ja bei mir genau so. Ich durfte bei Einzeldates Rosen vergeben, wenn ich das Date gut fand. Das habe ich am Anfang gemacht und dann habe ich aber direkt danach bei der Nacht der Rosen zu hören bekommen: „Warum habe ich keine, war das Date nicht so gut?“ Da habe ich mir gesagt, ich vergebe keine Vorabrosen mehr, da habe ich keine Lust drauf. 

Vielen Dank für das Gespräch!