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4 Filmcast-Entscheidungen, die extrem umstritten waren

Daniel Craig: „James Bond“ stirbt den Filmtod?

20. September 2019 - 06:44 Uhr / Violetta Steiner

Man kann es eben nicht jedem recht machen. Einige Filmcast-Entscheidung für internationale Filme standen heftig in der Kritik und viele Menschen konnten sich erst nicht mit der Entscheidung für die Rollenbesetzung der Filmemacher anfreunden.

„Harry Potter“-Fans sind kritisch, wenn es um die passende Besetzung geht. Das gilt auch für das Spin-Off „Fantastische Tierwesen“. Für den zweiten Teil schlüpft Johnny Depp wieder in die Rolle des Bösewichts „Grindelwald“ - ganz zum Missfallen der Fans.

Denn im Mai 2016 kam heraus, dass der Schauspieler seine damalige Frau Amber Heard physisch und psychisch misshandelt haben soll. Johnny Depp bestreitet die Missbrauchsbehauptungen seiner Ex-Frau. Im zweiten Teil der Filmreihe ist er ebenfalls dabei.

Johnny Depp

Daniel Craig musste sich als „James Bond“ erstmal beweisen

„James Bond“ muss groß, dunkelhaarig und charmant sein. Daniel Craig war genau das so gar nicht. Deswegen hatte er es besonders schwer, in „Casino Royale“ als der beliebte Geheimagent zu überzeugen. Diese Aufgabe meisterte der taffe Brite aber mit Bravour und gehört mittlerweile zu den beliebtesten „James Bond“-Darstellern.

Heutzutage kann man sich niemand besseren in der Rolle von „Iron Man“ vorstellen als Robert Downey Jr.. Tatsächlich waren Kritiker aber erst mal skeptisch, als angekündigt wurde, dass er in den Superhelden-Anzug des charmanten Milliardärs schlüpf.

Der Schauspieler hatte zuvor mit Drogenproblemen zu kämpfen und war nicht gerade bekannt für große Rollen in Blockbuster-Filmen. Mit „Iron Man“ zeigte Robert Downey Jr., was in ihm steckt und startete ein fulminantes Comeback.

Robert Downey junior als „Iron Man“

Heath Ledger haute mit seiner Performance in „The Dark Knight“ alle um. Vor allem seine Kritiker, die zuvor große Zweifel daran äußerten, dass er in der sehr komplexen Rolle des „Jokers“ überzeugen kann.

Letztendlich konnte er seine Romantic Comedy-Vergangenheit abschütteln und legte eine beängstigend gute Performance hin, die ihm einen posthumen Oscar einbrachte. Heath Ledger verstarb noch während der Produktion von „The Dark Knight“.