• Will Smith hat eine schwierige Kindheit hinter sich
  • Sein Vater war gewalttätig
  • Deshalb hätte er ihn sogar fast umgebracht

Mit der Neunziger-Jahre-Sitcom „Der Prinz von Bel-Air“ wurde Will Smith (53) weltweit bekannt. Bald bringt der Mega-Star seine Memoiren heraus und die zeigen: Sein Leben war nicht immer so lustig. Will Smith wuchs mit seiner Mutter und seinem alkoholabhängigen und gewalttätigen Vater auf. Es war so schlimm, dass er sogar später darüber nachdachte, seinen eigenen Vater zu töten.

Will Smith hat darüber nachgedacht, seinen Vater umzubringen

Will Smith schreibt laut „People“ in seinem Buch: „Als ich neun Jahre alt war, sah ich, wie mein Vater meine Mutter so heftig gegen den Kopf schlug, dass sie zusammenbrach. Ich sah, wie sie Blut spuckte.“ 

Über diesen Moment sagt Will, dass er einer der prägendsten seiner Kindheit war und „bestimmte, wer ich bin“. Doch die Wege seines Vaters und Will Smiths trennen sich auch später nicht. So sei er zum einen der aggressive Mann zu Hause gewesen, aber auch Wills größter Supporter.

Auch interessant:

Als erwachsener Mann und Vater dreier Kinder pflegte der junggebliebene Star Will Smith seinen Vater sogar, als er an Krebs erkrankte. Dort kam ihm auch der dunkle Gedanke, seinen eigenen Vater zu ermorden. „In einer Nacht, als ich ihn vorsichtig aus seinem Schlafzimmer ins Bad schob, kam die Dunkelheit in mir hoch. Der Weg zwischen den beiden Zimmern führt am oberen Ende einer Treppe vorbei.“

Zu dem Zeitpunkt wäre sein kindliches Trauma in ihm aufgestiegen: „Als Kind hatte ich mir immer eingeredet, dass ich meine Mutter eines Tages rächen würde. Wenn ich groß genug wäre, wenn ich stark genug wäre, wenn ich kein Feigling mehr wäre, würde ich ihn erschlagen.“

Der Hollywoodschauspieler kämpfte wirklich mit dem Gedanken, seinen Vater jetzt und hier zu töten: „Ich hielt am oberen Ende der Treppe inne. Ich könnte ihn hinunterstoßen und damit davonkommen. Aber als der jahrzehntelange Schmerz, die Wut und der Groll wieder abebbten, schüttelte ich den Kopf und fuhr fort, Daddio ins Badezimmer zu schieben.“

2016 starb sein Vater. In all den Jahren verspürte Will Smith trotz immensem Erfolg häufig Schuldgefühle gegenüber seiner Mutter. „Für meine Untätigkeit an diesem Tag. Dafür, dass ich sie in diesem Moment im Stich gelassen habe. Dafür, dass ich mich nicht gegen meinen Vater gewehrt habe. Dafür, dass ich ein Feigling war“, so Will Smith.