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So hat Eva Brenner auf das „Zuhause im Glück“-Ende reagiert

Eva Brenner war seit 2005 bei „Zuhause im Glück“ zu sehen
31. Januar 2019 - 08:43 Uhr / Tina Männling

„Zuhause im Glück“ ohne Eva Brenner? Unvorstellbar! Seit fast 14 Jahren baut die Innenarchitektin zusammen mit den Handwerkern die Häuser von Familien in nur acht Tagen um. Nun wurde die Sendung beendet. Im Interview mit „Promipool“ verrät Eva, wie sie auf diese Nachricht reagiert hat und an welchen Projekten sie nun arbeitet.  

„Zuhause im Glück“ baut seit 2005 im TV Gebäude um und schenkt Familien ihr Traumhaus. Fast immer mit dabei ist Innenarchitektin Eva Brenner (43), die sich vor allem um die Planung und Einrichtung kümmert.  

So geht es nach „Zuhause im Glück“ für Eva Brenner weiter

Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass keine neuen Folgen von „Zuhause im Glück“ produziert werden. Der Grund dafür sind Neuerungen im Programm von RTL II. Im Interview mit „Promipool“ sprach Eva Brenner darüber, wie sie auf diese Nachricht reagiert hat und was jetzt für sie und das „Zuhause im Glück“-Team ansteht. 

„Promipool“: Hallo Eva, wie hast du auf das Produktionsende von „Zuhause im Glück“ reagiert? 

Eva: Natürlich brauchte ich einige Zeit, um dieses Ende für mich zu realisieren. Fast 14 Jahre hat „Zuhause im Glück“ mein Leben maßgeblich geprägt. Anfang Januar standen wir jedes Jahr auf der Baustelle und die liefen jährlich bis Mitte November.

Wir haben natürlich damit gerechnet, dass wir „Zuhause im Glück“ nicht ewig machen können, jedes TV-Format geht auch einmal zu Ende. Auf der letzten Baustelle gab es viele emotionale Momente innerhalb des Teams, was uns letztlich noch mehr zusammengeschweißt hat. 

Was hat sich für dich während „Zuhause im Glück“ verändert?

So ein Format prägt einen nicht nur durch die intensive Arbeit mit der Planung und Überwachung der Baustellen, sondern auch emotional mit all den Schicksalen der Familien, mit denen wir im Laufe der Jahre zu tun hatten.  

Davon nimmt man immer etwas mit. Bei fast 220 Baustellen, die ich betreuen durfte, habe ich über 2200 Tage und Nächte mit den Baustellen verbracht, die Vor- und Nachbereitung nicht mitgerechnet, und aus Kollegen wurden Freunde und Familienersatz. Ich war 29 Jahre, als ich anfing mit „Zuhause im Glück“ und fast 43, als es nun aufhörte. Ich denke jeder kann sich vorstellen, dass das sehr prägende Jahre waren. 

Eva Brenner arbeitet als Innenarchitektin in Düsseldorf

Was passiert mit dem Handwerker-Team nach dem Ende von „Zuhause im Glück“? 

Die Kollegen sind alle selbstständig und haben Ihr Auskommen – natürlich haben wir auch untereinander Kontakt und größerer Projekte setzten die Kollegen jetzt zusammen um. Da haben sich besondere Menschen gefunden, die wunderbar zusammenarbeiten können. Diese Verbindung gibt keiner so schnell auf. 

Was hat sich für dich seit dem Drehschluss von „Zuhause im Glück“ verändert? 

Ich nehme mir jetzt bewusst mehr Zeit für mich und mein Privatleben – ich sortiere beispielsweise gerade bei mir Zuhause aus, horche darauf, was ich in Zukunft machen möchte, treffe mich mit Freunden und Familie und sorge bewusst für Auszeiten. Natürlich nicht ohne neue berufliche Ideen im Kopf. 

Welche Projekte stehen bei dir jetzt an? 

Ich führe gerade viele spannende Gespräche hinsichtlich diverser TV-Projekte, dann arbeite ich derzeit an einem Buch, ich habe noch mein eigenes denkmalgeschütztes Haus, welches ich sanieren möchte und ich will dieses Jahr gerne noch viel von der Welt sehen – Langeweile wird da keine aufkommen! 

Vielen Dank für das Interview!

Eva Brenner ist seit Januar 2019 in der 16. Staffel von „Zuhause im Glück“ dienstags um 20.15 Uhr bei RTL II zu sehen.