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So geht es für Glasperlenspiel trotz Corona weiter

Die Band Glasperlenspiel
16. Mai 2020 - 19:20 Uhr / Tina Männling

Musiker und Mitglieder der Entertainment-Branche haben es gerade in Zeiten von Corona schwer. Auch bei Glasperlenspiel ändert sich durch die Krise einiges. Wie die Band trotz Corona weitermacht, verraten die Musiker Carolin Niemczyk und Daniel Grunenberg im „Promipool“-Interview. 

Auch während der Coronakrise macht Glasperlenspiel weiter Musik. Das Duo bestehend aus Carolin Niemczyk (29) und Daniel Grunenberg (31) veröffentlichte erst kürzlich seine neue Single „Immer da“ und ein dazugehöriges Musikvideo. Am 16. Mai ist das Duo außerdem beim „#FreeESC“ dabei und tritt für Polen an. 

Über die Veränderungen, die es wegen Corona für sie gibt, sprechen die beiden Musiker mit „Promipool“. 

„Promipool“: Hallo Carolin und Daniel, was ändert sich für euch durch Corona? 

Carolin: Wir sind auf jeden Fall eine absolute Liveband, wir haben jedes Jahr Konzerte gegeben. Es gibt dieses Jahr auch keine Sommerfestivals. Ich freue mich da immer sehr drauf und auf einmal fällt es komplett weg. Man ist zu Hause und muss sich Alternativen aussuchen. 

Daniel: Unsere Branche hat es schon sehr hart getroffen. 

Carolin: Und wir meinen jetzt gar nicht so sehr uns, sondern vor allen Dingen die Crews und Musiker. 

Daniel: Was man sagen kann ist, dass Corona vieles ändern wird, ob wir bewusst mit Reisen umgehen oder wie wir in Zukunft Konzerte spielen. Wir sind jetzt auch angefragt und gebucht für einige Autokino-Konzerte. 

Carolin Niemczyk und Daniel Grunenberg von Glasperlenspiel

Tatsächlich? Habt ihr sowas schon mal gemacht? 

Carolin: Nein, gar nicht. Ich war auch noch nie in einem Autokino. Ich finde es echt cool, man kennt es ja aus Filmen. Das ist immer super romantisch, so ein Autokino, und ich bin sehr gespannt, wie das wird. Vor allen Dingen kriegst du keinen Applaus, hast aber trotzdem Zuschauer. 

Daniel: Wahrscheinlich werden sie wackeln und hupen! (lacht) 

Und nach Corona? 

Daniel: Da wird sich schon einiges ändern, bis dass wieder zur hundert prozentigen Normalität zurückkehrt. Trotzdem wird auch das ein oder andere machbar sein, was man davor nicht gedacht hat. Wir haben viele Zoom-Sessions gemacht, das wird auf jeden Fall in Zukunft häufiger passieren. 

Wie beschäftigt ihr euch momentan in der Isolation? 

Daniel: Wir waren noch nie so lange am Stück zu Hause wie wir gerade zu Hause sind. Ich habe, glaube ich, alles gemacht, was schon so immer liegen geblieben ist. Der Vorteil ist, dass wir ein Studio zu Hause haben, wo wir Musik machen können und viel arbeiten. Wir haben viele Songs geschrieben, wir machen das Beste draus. 

Auf was dürfen sich die Fans denn da freuen? 

Carolin: Es gibt bald noch etwas von meinem Soloprojekt, da bin ich auch dran. Wir sind gerade am Videodrehen und machen jetzt alles selber. Da wird es auf jeden Fall etwas geben, aber jetzt gerade liegt der totale Fokus auf „Immer da“ von Glasperlenspiel. 

Glasperlenspiel brachten die neue Single „Immer da“ raus

Und was macht ihr privat, um euch von Corona abzulenken? 

Daniel: Wir haben alles aufgeräumt, was man aufräumen kann. 

Carolin: Ich habe jetzt mein Italienisch-Buch aus der Schule wieder rausgeholt. Ich werde mich wieder auf Italienisch konzentrieren und mich da ein bisschen weiterbilden. 

Daniel: Wir haben noch nie so viel Sport gemacht wie aktuell, ich hoffe wir können das so beibehalten. 

Vielen Dank für das Gespräch!