• Pavel Trávníček spielte den Prinzen in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“
  • Im Film verliebte er sich in „Aschenbrödel“
  • So verstand er sich privat mit „Aschenbrödel“-Darstellerin Libuše Šafránková

Der Tscheche Pavel Trávníček (71) spielte Anfang der siebziger Jahre als Prinz in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ die Rolle seines Lebens. Heute ist der Schauspieler Anfang 70 und erinnert sich gerne an die Zeit des Weihnachtsfilmes zurück.

In einem aktuellen „Bild“-Interview wird er auch gefragt, ob er und die „Aschenbrödel“-Darstellerin Libuše Šafránková (†68) auch im echten Leben ineinander verliebt gewesen seien: „Ziemlich verliebt war ich schon in sie, soviel sei verraten. Aber wer war das nicht, sie hatte eine riesige Ausstrahlung und Charisma als Mensch wie auch als Schauspielerin, und sah fantastisch aus“, gibt der Schauspieler zu.

Pavel Trávníček und Libuše Šafránková verstanden sich auch privat bestens

Weiter erzählt Pavel Trávníček davon, wie gut er und Libuše Šafránková am Set harmoniert hätten: „Umso mehr Freude machten mir die Dreharbeiten mit ihr. Wir verstanden uns sehr gut, und Libuše war weit mehr als eine Schauspielpartnerin für mich, wir wurden schon zu Beginn sehr gute Freunde“, schwärmt der Schauspieler.

Der Prinz und „Aschenbrödel“ scheinen im echten Leben ein gutes Team gewesen sein. Allerdings ergänzt er dann noch: „Mehr war allerdings nicht zwischen uns.“ Tragischerweise verstarb Libuše Šafránková, die ihre Rolle als „Aschenbrödel“ fast nicht gespielt hätte, im Juni dieses Jahres nach einem jahrelangen Kampf mit Lungenkrebs.

Trávníček erklärt, dass sie in den letzten Jahren eher zurückgezogen lebte und sie nicht mehr viel persönlichen Kontakt gehabt hätten. Allerdings hätten sie weiter telefoniert und miteinander geschrieben. 

Ihre Diagnose habe ihn schließlich schwer getroffen: „Alle hatten wir natürlich Hoffnung, dass sie wieder gesund wird, leider wollte das Schicksal es anders. Für mich wird sie ewig weiterleben. Jedes Mal, wenn ich den Film sehe, denke ich an sie zurück, und an all unsere gemeinsamen, unvergesslichen Erlebnisse.

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Trávníček selbst geht es aktuell mehr als nur gut. Er wurde vor einigen Jahren in seiner vierten Ehe noch einmal Vater eines Sohnes: „Es ist das Schönste, was es gibt, in meinem Alter noch einmal Vater sein zu dürfen! Es ist wie ein Jungbrunnen für mich. Das ist doch viel besser, als in die Kur zu fahren. Dank meines Sohnes bin ich geistig fit, und auch körperlich fühle ich mich wesentlich jünger als ich es laut meinem Personalausweis tatsächlich bin.

Auf „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ blickt der Schauspieler heute mit viel Stolz zurück. Der Prinz war damals schließlich seine erste große Rolle in einem Film.

Und trotz des durchschlagenden Erfolges des Streifens ist der damalige Nachwuchs-Filmstar am Boden geblieben und kann heute sehr zufrieden auf seine damalige Arbeit blicken: „Von welchem Film kann man nach 50 Jahren sagen, dass er immer noch Kult ist, und zwar bei Groß und Klein? Ich denke, alle haben damals alles richtig gemacht. Und es war natürlich auch viel Glück dabei“, lautet das Fazit von Pavel Trávníček.