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Max Beier über SdL-Anfangszeit: „Wesentlich nervöser vor der Kamera als auf der Bühne“

Max Beier aus „Sturm der Liebe“
9. Februar 2020 - 13:45 Uhr / Nadine Miller

Max Beier ist heute auf der Theaterbühne, bis Anfang 2019 spielte er den „Tobias“ bei „Sturm der Liebe“. Im Interview mit „Promipool“ erklärt er, ob ihm die Arbeit vor der Kamera oder direkt vor Publikum besser gefällt und welche Unterschiede die beiden Jobs mit sich bringen.

2018 kam Max Beier zu „Sturm der Liebe“. Dort spielte er bis zu seinem Serien-Ausstieg Anfang 2019 „Tobias“, den Ehemann von „Boris“. Wie er im Interview mit „Promipool“ verrät, war er zu Beginn vor der Kamera nervös. „Als ich angefangen habe bei 'Sturm der Liebe' war ich wesentlich nervöser vor der Kamera als auf der Bühne, weil ich das halt kann, das habe ich viel gemacht. Hatte unzählige Auftritte auch im Kabarett gehabt - die Geschichte war mir viel bekannter, war für mich normaler als die Situation, vor der Kamera zu stehen, diese Sachen zu machen. Aber es ist eigentlich immer eine Gewöhnungssache.“

Ex-„Sturm der Liebe“-Darsteller Max Beier über seine Arbeit vor der Kamera

Auch heute noch wird der Ex-„Sturm der Liebe“-Darsteller nervös, wenn er emotionale Szenen dreht. „Wenn es etwas Neues ist beim Theater, wenn du eine Premiere hast - natürlich bist du da aufgeregt. Und genauso ist es beim Drehen, wenn du extrem emotionale Szenen hast, die dir selber wichtig sind. Wo man einfach hofft, dass man genau richtig drin ist und dass man es hinbekommt. Da ist große Aufregung, denn du willst es ja richtig machen.“

Doch was macht Ex-„Sturm der Liebe“-Star Max Beier heute? Er spielt gemeinsam mit einigen „Sturm der Liebe“-Darstellern in München das Stück „Kasimir und Kaukasus“, außerdem ist er Teil des Kabarett-Duos Beier & Hang, mit dem er unter anderem am 22. Februar in Erlangen auftritt.

Max Beier: Arbeit am Theater oder vor der Kamera - was gefällt ihm besser?

Auf die Frage, ob ihm die Arbeit am Theater oder beim Fernsehen besser gefällt, antwortet der Schauspieler: „Tatsächlich glaube ich ein bisschen mehr das Theater, die Bühne. Ich bin schon ein Bühnen-Mensch und es ist einfach etwas anderes. Du spürst das Publikum, du spürst die direkte Resonanz, du kannst darauf eingehen, du merkst: 'Okay, wie gehen die Leute mit? Wo kannst du noch etwas herauskitzeln?' Du kannst, wenn du Fehler gemacht hast, nicht nochmal ansetzen. Es ist immer im Moment.“  

Doch auch das Fernsehen hat seine Vorzüge: „Andererseits hast du im Fernsehen auch die Möglichkeit Sachen zu machen, die man nicht wahrnehmen würde, wenn du die auf der Bühne machst, weil das Publikum zu weit wegsitzt. Wo man ganz feine kleine Nuancen setzen kann und die Tatsache, dass man es so oft machen kann, bis es einem passt.“