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19. Januar 2017 - 19:02 Uhr / Victoria Heider
„Der Lehrer“-Darsteller

Hendrik Duryn über seine Beziehung: „Hätten wir geheiratet, wären wir schon lange getrennt“

Hendrik Duryn ist ein richtiger Frauenschwarm

Hendrik Duryn

Als Lehrer „Stefan Vollmer“ kümmert sich Hendrik Duryn nicht nur um seine Schüler, sondern begeistert auch die Zuschauer immer wieder aufs Neue. Mit „Promipool“ redete der Schauspieler über seine Schulzeit und verriet, wie es für ihn war, in einem Lehrerhaushalt aufzuwachsen. Aber auch in sein unkonventionelles Privatleben hat uns Duryn einen Einblick gegeben.

Hendrik Duryn (49) ist schon seit vielen Jahren als Schauspieler tätig, eine seiner beliebtesten Rollen ist dabei wohl die des „Stefan Vollmer“ in der RTL-Serie „Der Lehrer“. Doch mit dem Beruf des Wissensvermittlers beschäftigt sich Duryn nicht nur fürs TV – die Eltern des gebürtigen Leipzigers sind selbst beide Lehrer und fließen teilweise auch bei „Der Lehrer“ mit ein. „Viele Komponenten kommen unbewusst von meinen Eltern, die zwei Vollblutlehrer waren. Ich habe von ihrer Art extrem viel in die Bucharbeit übernommen. Weniger allerdings die konkreten Geschichten, vielmehr findet sich in der ,Vollmer‘-Figur, in dem, was er macht, wie er es macht und dass es sein Hauptanliegen ist, die Schüler zu begeistern, die Mentalität meiner Eltern wieder.“, erklärt er gegenüber „Promipool“.

Strenge Prinzipienreiter waren seine Eltern laut Duryn in puncto Erziehung aber nicht: „Ich bin sehr glücklich gewesen mit meinen Eltern. Sie haben mir sehr viel Freiheit gelassen und mir viele Möglichkeiten gegeben, mich auszuprobieren, solange die schulischen Leistungen gestimmt haben.“

Seine Lehrer hatten es nicht immer einfach

Die Figur des „Stefan Vollmer“ unterrichtet Deutsch, Naturwissenschaften, Mathe und Sport, doch waren das auch Fächer, mit denen Hendrik Duryn zu seiner Schulzeit gut zurechtkam? „Sport war mein absolutes Lieblingsfach, ich wollte immer Rekorde aufstellen und gewinnen. Mathe habe ich richtig gemocht, weil man damit sehr viel erklären konnte. Physik fand ich geil. Chemie hat mich weniger interessiert, was eventuell am damaligen Lehrer gelegen haben mag. Mein Deutschlehrer war aber jemand, der hat Literatur gelebt und geliebt und deswegen hat sich das bei mir eingebrannt. Deutsch ist einfach toll.“

Trotz guter Noten war Duryn aber nicht immer ein Musterschüler, wie er erklärt: „Wegen meiner guten Zensuren konnte ich mich verhalten wie die Axt im Walde. Manche Lehrer wären wohl froh gewesen, wenn ich öfter mal gefehlt hätte, was ich aber nie habe.“

Hendrik Duryn ist ohne Trauschein glücklich

Privat ist Hendrik schon seit 20 Jahren mit Schauspieler Anne-Kathrin Gummich liiert, aber nicht verheiratet, wie er betont: „Hätten wir geheiratet, wären wir geschieden und schon lange getrennt. In einer Lebensgemeinschaft kann man es sich auch mal leisten, sich zu trennen und dann findet man viel eher wieder zusammen. Eine Scheidung mit Anwälten, Richtern und Gütertrennung ist so etwas Endgültiges. Aber ohne all das ist es viel leichter, nach einer gewissen Zeit wieder aufeinander zuzugehen und zu sagen: ‚Weißt du was, ich brauche dich und ich liebe dich immer noch.‘“

Anne-Kathrin Gummich hat in die Partnerschaft ihre Tochter Nina mitgebracht, die heute auch als Schauspielerin arbeitet. Offiziell adoptiert hat Duryn Nina nicht, war ihr jedoch stets ein treuer Begleiter: „Nina ist Annes Tochter. Ich bin einfach nur der, der sie ab ihrem dritten Lebensjahr begleitet hat, gebildet hat, erzogen hat, gecoacht hat und wie ein eigenes Kind geliebt hat.“