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14. April 2017 - 19:13 Uhr / Manuela Hans
Komikerin spricht über ihren Schicksalsschlag

Gaby Kösters Schlaganfall: „Ich habe gedacht, der Arm und das Bein lügen mich fies an“

Anna Schudt und Gaby Köster bei der Premiere von "Ein Schnupfen hätte auch gereicht"

Anna Schudt und Gaby Köster bei der Premiere von "Ein Schnupfen hätte auch gereicht"

Gaby Köster erlitt im Jahr 2008 einen schweren Schlaganfall, der sie aus dem Leben riss. Neun Jahre später teilt sie ihr Erlebtes in Form eines Filmes und zeigt dabei, wie schwer sie dieser Schicksalsschlag getroffen hat. Dabei wusste die „Ritas Welt“-Darstellerin zuerst gar nicht, was mit ihr passiert…

Der 8. Januar 2008 hat in Gaby Kösters (55) Leben vieles verändert. Es war der Tag, an dem die Schauspielerin einen schweren Schlaganfall erlitt. Seitdem ist alles anders. Sie musste sich zurück ins Leben kämpfen, viele neue Herausforderungen meistern und den neuen Zustand akzeptieren. Dass ihr dies nicht leicht fiel, weiß man, wenn man ihr Buch „Ein Schnupfen hätte auch gereicht“ gelesen hat. Dieses wurde nun auch verfilmt und zeigt das dunkle Kapitel in Gaby Kösters Leben.

Dabei wusste die gelernte Erzieherin zu Beginn gar nicht, was mit ihr geschieht. „Es ist bei mir zu Hause passiert“, erinnert sich Gaby Köster. „Aber ich wusste ja nicht, was das ist. Ich dachte: Vielleicht hast du jetzt ein bisschen Kreislauf. Ich habe ja nie gedacht, was das in der Konsequenz bedeutet“, so Gaby Köster im Interview mit „Stern.de“.

Sie dachte, ihr Arm und Bein spielen ihre einen bösen Streich und konnte sich keinen Reim darauf machen. Im Krankenhaus wurde sie sofort notoperiert, doch schnell war klar: Es wird bleibende Schäden geben. Gaby Köster musste in eine Reha-Klinik und sich dort zurück ins Leben kämpfen. Diesen Kampf zeigt auch der Film „Ein Schnupfen hätte auch gereicht“, bei dessen Premiere die Komikerin endlich wieder strahlen konnte.