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Florian Frowein: „Wenn man Familie hat, weiß man, wie weit man dafür geht“

Florian Frowein spielt bei „Sturm der Liebe“ „Boris, den schwulen Sohn von „Christoph Saalfeld“

Bei „Sturm der Liebe“ spielt er den schwulen „Saalfeld“-Sohn „Boris“, der mit seinem Vater nicht zurechtkommt. Im echten Leben ist Florian Frowein selbst Vater, der für seine Familie so einiges auf sich nimmt. Wir haben uns mit ihm über die Strapazen des Schauspielerjobs unterhalten.

Hallo Florian, was denkst du ist die größte Gemeinsamkeit zwischen dir und „Boris“?

Florian Frowein (27): In erster Linie verbindet uns der Familiensinn. „Boris“ wünscht sich immer, dass Frieden zwischen seinem Vater und seinem Bruder herrscht. Wie er bin auch ich ein sehr harmoniebedürftiger Mensch.

Welche Rollen würdest du denn noch spielen wollen?

Noch bin ich in keiner Situation, in der ich mir etwas aussuchen könnte. Grundsätzlich habe ich mal Lust, in die Kommissar-Richtung zu gehen. „Tatort“ sowieso, aber auch „Rosenheim Cops“ fände ich toll.

„Alarm für Cobra 11“ würde mich ebenfalls interessieren, diese Mischung aus Comedy und Action gefällt mir. Ansonsten mag ich auch experimentellere Sachen, wo man an seine Grenzen geht. Aber das sind dann eher Arthouse-Projekte.

Bist du dann auch privat ein Action-Typ, der viel Sport macht?

Ich habe eine Zeit lang sehr viel Sport gemacht, muss aber gestehen, dass ich das vernachlässigt habe. Das fing mit der Geburt meines Sohnes an, da bin ich lieber zuhause bei ihm geblieben. Grundsätzlich bin ich aber fit und habe das Training jetzt auch wieder angefangen.

Könnte Florian Frowein bald in einer „Sturm der Liebe“-Hauptrolle zu sehen sein?

Könnte Florian Frowein bald in einer „Sturm der Liebe“-Hauptrolle zu sehen sein?

Wie alt ist denn dein Sohn mittlerweile?

Er ist drei Jahre alt.

Habt ihr noch mehr Nachwuchs geplant?

(lacht) Das wollen wir mal sehen.

Du hast in einem emotionalen Instagram-Post geteilt, wie schwierig du es findest, so weit weg von deiner Familie zu sein. Wie regelt ihr das mittlerweile?

Es ist natürlich nicht einfach, zwischendurch sogar eine echte Strapaze. Aber wenn man Familie hat, weiß man, wie weit man dafür geht. Die langen Fahrten sind schon eine Belastung. Aber sobald ich den Kleinen im Arm habe und meine Familie begrüße, geht es mir wieder gut.

Ich weiß, dass ich das nicht für den Rest meines Lebens machen werde. Es ist nur eine Phase und auch eine Probe. Die gehört für mich zum Leben dazu – die schweren Phasen, also „in guten wie in schlechten Zeiten“. Wenn man das überstanden hat, dann kann nichts mehr kommen.

Deine Familie wohnt ja noch in Köln, ein Umzug steht dann nicht im Raum?

Nein. Mir ist wichtig, dass meine Familie nicht unter meinem Beruf leidet. Mein Sohn ist im Kindergarten und meine Frau hat einen Job.

Sie aus diesem Umfeld hierher zu verfrachten, wo sie keine Freunde und keinen Job haben, ist es nicht wert. Ich kenne die Branche mittlerweile und weiß, wie schnell sich so etwas ändern kann.

Vielen Dank für das Gespräch!