• Fiona Coors ist Schauspielerin und für „Der Staatsanwalt“ bekannt
  • Sie leidet an Legasthenie
  • Damit sie offen um

Seit 2005 begeistert Fiona Coors (50) die Zuschauer als „Kerstin Klar“ in der Fernsehkrimiserie „Der Staatsanwalt“. Viele wissen jedoch nicht, dass die Schauspielerin Legasthenie hat. So offen spricht sie darüber.

Fiona Coors leidet an Legasthenie: Die Schule war für mich die schlimmste Zeit meines Lebens“

Fiona Coors leidet an Legasthenie. Im Interview mit „Bunte“ spricht die Schauspielerin ganz offen über ihre Lese- und Rechtschreibstörung. „Die Schule war für mich die schlimmste Zeit meines Lebens. Auch wenn ich mich noch so sehr anstrengte, konnte ich mit meinen Mitschülern beim Lesen nicht mithalten“, verrät sie.

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Fiona Coors und Rainer Hunold stehen für „Der Staatsanwalt“ vor der Kamera

Später ging die „Der Staatsanwalt“-Darstellerin auf eine Waldorfschule, auf der es „keine Noten und keinen Druck gab“. Ihre Lese- und Rechtschreibschwäche habe sie lange Zeit verdrängen wollen. „In der Pubertät wurde mir allerdings langsam klar, dass ich ein Problem habe und jegliches Vorlesen möglichst vermeiden sollte“, so Fiona.

Fiona Coors kann inzwischen viel lesen und hat die Angst im Griff

Fiona Coors erklärt, dass die Legasthenie teilweise weit mehr Probleme mit sich bringe als vermutet. „Man baut bestimmte Muster auf, um sich zu schützen, macht sich kleiner und wertloser. Am Ende leidet der Selbstwert total, weil man in seiner Scham gefangen ist, so Fiona, die früher anders aussah.

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In ihrem Beruf habe sie sich inzwischen gut zurechtgefunden, auch wenn es zu Beginn schwierig war. „Damals war das der Horror“, gesteht sie. Heute könne sie viel lesen und habe „die Angst im Griff“. Mit dem Schritt an die Öffentlichkeit möchte Fiona Coors Gleichgesinnten Mut machen und stellt klar: „Legasthenie ist keine Krankheit oder Behinderung.“