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Darum hätte man Loriots Evelyn Hamann fast nicht gecastet

Evelyn Hamann und Loriot
3. Oktober 2020 - 19:29 Uhr / Nadine Miller

Evelyn Hamann hat an der Seite von Loriot Fernsehgeschichte geschrieben. Doch beinahe hätte sie den Schauspiel-Job ihres Lebens nicht bekommen.

Die besten Sketche Loriots basieren auf dem brillanten Zusammenspiel des Großhumoristen Vicco von Bülow und Evelyn Hamann. Mal war sie „Fräulein Dinkel“, „Hildegard“ oder „Frau Hoppenstedt“.

Doch legendäre Sketche wie „Die Nudel“, „Kosakenzipfel“ oder das „Jodeldiplom“ hätten beinahe eine andere Schauspielerin in der Rolle der besseren Hälfte von Vicco von Bülow alias Loriot bekommen.

Evelyn Hamann entsprach nicht den Vorstellungen Loriots

Denn Evelyn Hamann entsprach nicht Vicco von Bülows Idealvorstellung für seine Sketch-Partnerin. Eigentlich war er auf der Suche nach einer „kleinen, blonden, pummeligen Hausfrau“. Was Loriot ihr angeboten hat und wie sie ihn doch noch überzeugen konnte, seht ihr im Video.

Jahrelang spielte sie an Loriots Seite – und überzeugte die Kritiker auf ganzer Linie. Sie konnte eine Sekretärin, Hausfrau oder Fernsehansagerin hervorragend mimen.

So hielt auch „Die Zeit“ Evelyn Hamann schließlich für die perfekte Besetzung der weiblichen Figuren in den Sketchen. „Die preußische Komik des Vicco von Bülow brauchte eine so sachliche, integre Interpretin wie Evelyn Hamann“, hieß es dort.

Evelyn Hamann und Loriot