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14. September 2018 - 07:38 Uhr / Manuela Hans
Vater Günther wollte Reise verhindern

Daniel Küblböck: Erstes Statement seiner Familie

Daniel Küblböck wird weiterhin vermisst

Daniel Küblböck wird weiterhin vermisst

Seit Sonntagmorgen gilt Daniel Küblböck als vermisst, nachdem er vom Deck eines Kreuzfahrtschiffs sprang. Am Montag wurde die Suche nach dem Sänger eingestellt. Nun meldete sich seine Familie zu Wort. 

Daniel Küblböck (33) gilt seit seinem Sprung von einem Kreuzfahrtschiff der AIDA als vermisst. Die Suche nach dem Sänger wurde am Montag eingestellt. Seitdem untersucht die kanadische Polizei den Fall und hat schon erste Ergebnisse vorgelegt. So hat die Polizei mitgeteilt, dass es wohl keine kriminelle Handlung war.

Nachdem sich schon viele Kollegen mit rührenden Worten zu Daniel Küblböck gemeldet haben, gibt es nun auch ein erstes Statement der Familie. 

Daniel Küblböck

Daniel Küblböck: Statement der Familie

Auf Küblböcks Website kommt vor allem sein Vater Günther zu Wort. „Die Tragödie und alles was in den letzten Wochen geschehen ist, beschäftigt die ganze Familie und enge Freunde sehr und macht unendlich traurig.“

Zudem schreibt er, dass Daniel nicht depressiv war, jedoch erst seit kurzem psychische Probleme hatte. Er schließe, wie auch Daniels Ex-Freund Robin aus, dass sich Daniel das Leben nehmen wollte. 

„Dies kann er nur in einem Ausnahmezustand getan haben, ohne sich wirklich im Klaren darüber zu sein, was er tut und welche Folgen das haben wird“, erklärt Daniel Küblböcks Vater.

Günther Küblböck wollte Reise verhindern

Zudem wollte Günther Küblböck die Reise verhindern, da dies jedoch nicht möglich war, war er im engen Kontakt mit der Schiffs-Crew. Diese bat er, ein Auge auf seinen Sohn zu werfen. 

Auch Daniels Wunsch, sich als Frau zu präsentieren, war laut seinem Vater zuvor nicht da. „Auffällig für uns war, dass sich sein Zustand massiv mit der intensiven Vorbereitung auf die Frauenrolle, die er zu seinem Abschlussstück an der Schauspielschule spielen sollte, verändert hat.“

Auch für die Familie sind noch einige Fragen offen, die vielleicht nie geklärt werden können. Ihr emotionales Statement beendeten sie mit den Worten „Wir vermissen Dich ...“.

Hier bekommen Sie umgehend Hilfe

Wenn Sie selbst depressiv sind, oder Selbstmord-Gedanken haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de).

Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.