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Chris Cronauer: Er würde gerne Songs für Helene Fischer schreiben

Schlagersänger Chris Cronauer
16. Oktober 2020 - 16:14 Uhr / Tina Männling

Gerade startet Chris Cronauer mit seinem neuen Hit „Mei des basst scho“ in der Schlagerwelt durch. Dabei ist der Musiker kein Unbekannter, denn er arbeitete schon mit einigen Größen des Business zusammen. Eine fehlt allerdings noch: Helene Fischer.

Am 16. Oktober tritt Chris Cronauer (25) bei der „Schlagerchance in Leipzig“, der Musikshow von Florian Silbereisen im MDR, auf. Der Musiker brachte erst kürzlich seine neue Single „Mei des basst scho heraus. Neben seiner aktiven Gesangskarriere ist er aber auch als Songschreiber tätig und verfasst Lieder für einige bekannte Musiker.  

Im Interview mit „Promipool“ sprach er über seinen neuen Song und darüber, mit welcher bekannten Schlagerkollegin er besonders gerne zusammenarbeitet. 

„Promipool“: Hallo Chris, woher kam die Inspiration für „Mei des basst scho“? 

Chris Cronauer: Ursprünglich ging es mal darum, einen Oktoberfest-Kracher zu machen, der nicht komplett auf Uptempo getrimmt ist, sondern eine gewisse Lockerheit und einen leichten Latino-Groove hat. Der Rest samt der Hook mit seiner entspannten Atmosphäre kam von ganz allein. Entstanden ist dann eine Kreation aus der Inspiration latein-amerikanischer Musik gemischt mit traditioneller Volksmusik. 

Warum eigentlich Schlager? 

Das ist das Genre, was mich einfach am besten beschreibt. Ich bin ein positiver Mensch, der mit einer gewissen Leichtigkeit durchs Leben geht, aber auch eine melancholische Seite hat. Ich denke, diese beiden Facetten passen sehr gut in den Schlager. Und gerade auch Uptempo-Nummern mit ihren Hymen-Charakter, die was Erfrischendes haben, nach vorn gehen und zum Feiern da sind, sind am besten im Schlager platziert. 

Zudem sind die Menschen einfach gut drauf, man bekommt ein tolles Live-Feeling, wenn man bei Auftritten mit den Leuten interagiert. Schlager ist halt geil! 

Was gefällt dir besser, Songs für dich oder andere zu schreiben? 

Gefallen tut mir beides sehr gut. Es sind zwei komplett unterschiedliche Prozesse. Wenn ich für andere Künstler schreibe, geht man da ganz anders ran, da ich ja erstmal in deren Welt eintauchen muss. Das hat dann mit meiner individuellen Persönlichkeit nichts zu tun. Bei mir selber fokussiere ich mich dann natürlich auf meinen Typus. Aber beides ist sehr spannend. Ich lebe für die Musik und beides ist toll. 

Gibt es beim Songwriting auch Schwierigkeiten? 

Das ist ebenso ein Prozess, bei dem es Ups and Downs gibt. Es kann einfach sein, es kann sich aber auch schwieriger gestalten. Manchmal geht’s schnell, bis man sich in der Welt des anderen eingefunden hat, manchmal dauert es, und mal klappt es gar nicht, dann kommt man aber auch nicht auf den richtigen Vibe. 

Dann gibt es aber auch Künstler, wo es einfach harmoniert und passt. Aber auch da kann es ein kreatives Loch geben, wo man sich erstmal wieder neu finden muss. Es ist wie eine permanente Achterbahnfahrt und genau deshalb ist das ganze Thema Songwriting für mich so spannend. 

Mit welchem Künstler macht die Zusammenarbeit denn besonders Spaß? 

Auf jeden Fall Vanessa Mai. Sie ist ein super Mensch, absolut sympathisch, sie weiß genau wo sie hin will, verkörpert tolle Songs und ist eine tolle Künstlerin. 

Gibt es jemanden, für den du schon immer mal schreiben wolltest? 

Mein absolutes Highlight wäre Helene Fischer. Eine absolute Schlager-Ikone. 

Vielen Dank für das Gespräch!