Fernsehmoderatorin und Psychotherapeutin

Angelika Kallwass: Was wurde aus der „Zwei bei Kallwass“-Moderatorin?

Angelika Kallwass 2002

Angelika Kallwass beschäftigte sich in ihrer Sendung „Zwei bei Kallwass“ jahrelang mit verschiedensten privaten Problemfällen. Heute hilft die Psychotherapeutin weiterhin Menschen in Not. 

Sie schaffte den Spagat zwischen zwei anspruchsvollen Berufen: Angelika Kallwass (72) ist sowohl deutsche Fernsehmoderatorin als auch Psychotherapeutin. Diese beiden Jobs vereinte sie jahrelang in ihrer Pseudo-Reality-Show „Zwei bei Kallwass“. Dort wurden stets außergewöhnliche Probleme verschiedenster Menschen durchleuchtet und versucht, eine Lösung für beide Parteien zu finden.

Nachdem „Zwei bei Kallwass“ seit 2001 regelmäßig im deutschen Fernsehen zu sehen war, wurde die Sendung im Jahr 2013 in „Kallwass greift ein!“ umbenannt - und nur wenig später, am 8. März 2013, endgültig abgesetzt.

Heute arbeitet Angelika Kallwass in ihrer Privatpraxis in Köln 

Heute hat Angelika Kallwass ihren Moderatorenberuf zum größtenteils an den Nagel gehängt, um sich der Psychotherapie zu widmen. Auch wenn die „Zwei bei Kallwass“-Moderatorin schon 72 ist, hilft sie noch Patienten in ihrer Kölner Privatpraxis für Psychoanalyse, Psychotherapie und Coaching.

Ihre Expertise zur Trauerbewältigung hat die gebürtige Kölnerin in einem Buch niedergeschrieben. 2015 veröffentlichte sie „Was am Ende zählt: Mein Umgang mit dem Tod. Für ein erfülltes Leben“.

Drei Jahre später, im Jahr 2018, erlitt sie dann selbst einen schweren Verlust. Ihr Mann und der Vater ihrer zwei Kinder Wolfgang Kallwass verstarb. Mit Markus Lanz sprach die Psychologin im Juni 2019 über dieses tragische Erlebnis.

Pinterest
Angelika Kallwass im Juni 2019 bei Markus Lanz im ZDF

Das war jedoch nicht das einzige Mal, dass die „Zwei bei Kallwass“-Moderatorin nach ihrer beliebten Sendung im TV erschien. Auch in der SWR-Talkshow „Nachtcafé“ mit Michael Steinbrecher erteilte sie wieder ihren Rat - im November 2019 zum Thema „Die Wahrheit verpflichtet“ und im September 2019 bei „Wiedersehen macht Freude“.

Außerdem interessant: