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Alvaro Soler: Deshalb war der Musikvideo-Dreh eine große Herausforderung

Alvaro Soler veröffentlichte seinen neuen Song „Magia“
10. März 2021 - 16:01 Uhr / Tina Männling

Seit wenigen Tagen ist Alvaro Solers neuer Song „Magia“ und das dazugehörige Musikvideo veröffentlicht. Der Dreh war für den Sänger allerdings gar nicht so einfach, wie er im Interview mit „Promipool“ erklärte. 

Mit seinem neuen Song „Magia“ macht Alvaro Soler (30) Lust auf den Sommer. Passend zur fröhlichen Musik zeigt das dazugehörige Video den Sänger inmitten von Pflanzen und im Wasser. Dabei musste allerdings ganz viel getrickst werden, denn wegen der Corona-Pandemie fand der Musikvideo-Dreh an ungewöhnlichen Settings und vor dem Greenscreen statt. 

Im Interview mit „Promipool“ sprach Alvaro Soler, der sich kürzlich bei „The Voice Kids“ ein Rap-Battle lieferte, über „Magia“, den ungewöhnlichen Dreh und seine Auszeit im Jahr 2020. 

„Promipool“: Hallo Alvaro, was war die Inspiration hinter „Magia“? 

Alvaro Soler: Die Inspiration hinter meinem neuen Song „Magia“ ist lustigerweise von vielen Fans gekommen. Auf Instagram haben sie mir letztes Jahr geschrieben: Hey Alvaro, 2020 ist schon so schlimm, wieso hast du keinen Song releast? Ich habe gemerkt, wie wichtig diese positive Energie ist und habe mir gedacht: Wir brauchen einen Song, der Hoffnung und gute Laune bringt. 

Und dann habe ich ein Lied geschrieben über die verschiedenen kleinen Dinge in unserem Umfeld, die magisch sind, die wir vielleicht jetzt in der Quarantänezeit besser schätzen konnten. „Magia“ ist genau das, diese magischen Momente, in denen man frei ist und diese Sehnsucht, wieder rauszugehen. Es sind viele kleine Dinge, die uns Freude bereiten, in dem Song drin. 

Was war eigentlich für den Dreh des Musikvideos geplant? 

Ich wusste schon, dass es dieses Jahr schwierig wird mit dem Video. Es kam es gar nicht infrage, nach Amerika zu gehen und da zu drehen. Ich drehe immer die Videos im Winter und das passt eigentlich gar nicht zur Musik, deswegen bin ich immer nach Amerika geflogen. Diesmal hätte es Teneriffa sein können, ich wollte unbedingt eine Dschungel- und Unterwasserszene haben.

Aber leider hat es nicht geklappt und dann mussten wir das in Berlin machen, was eine riesige Herausforderung war. Wir haben im botanischen Garten in Potsdam gedreht, was sehr interessant war und was viel Spaß gemacht hat, und dann auch im Pool statt im Meer. Aber ich glaube, die gute Laune kommt trotzdem rüber. 

Musstest du schon vorher mal vor einem Greenscreen drehen? 

Ich hatte mal vor einer komplett weißen Wand gedreht und das fand ich immer so ein bisschen steril. Der Greenscreen ist natürlich auch ein bisschen anders, aber ein ganzes Musikvideo fast nur auf Greenscreen habe ich noch nie gemacht. Es gibt auch sehr viel CGI, viele Special Effects und daran musste ich mich erstmal gewöhnen. Normal filme ich etwas und dann kann ich direkt draufschauen. Aber mit einem Greenscreen muss man jemandem vertrauen, der noch die Effekte reinmacht und dann vertrauen, dass er es gut macht. 

Würdest du nochmal so drehen wollen? 

Nein, eigentlich nicht. Natürlich kann man das für verschiedene Konzepte machen, aber ich bin ein riesiger Naturfan und ich glaube, dass die Natur einem so viel Schönes geben kann, dass es für mich mehr Sinn ergibt, es im Offenen zu drehen - wenn es geht natürlich. Aber ansonsten, wenn es keine andere Option gibt, muss man es natürlich so machen. Aber das muss man nicht nochmal machen. 

Alvaro Soler ist 2019 bei „Sing meinen Song“ dabei

Was können die Fans von deinem neuen Album erwarten? 

Das Album wird sehr umfangreich. Es gibt viele schöne Sachen, ein paar Flamenco-Momente, ein paar Balladen. Inspiration von überall, mit Instrumenten, die ich auch in verschiedenen Ländern eingekauft habe. Ich habe das Gefühl, jedes Album, was ich mache, passt mehr zu mir, weil es die ganzen Erfahrungen mitnimmt. 

Du hast in deiner Auszeit viele Songs geschrieben, womit hast du dich noch beschäftigt? 

Ich habe auch noch viel gekocht, ich liebe kochen und spüre sehr viel Freude beim Kochen und beim Essen. Ich habe auch sehr viel gemalt, viele neue Sachen gemacht, für die man früher vielleicht keine Zeit hatte. Ich habe mir auch ein Fahrrad gekauft und dann bin ich ein bisschen rausgefahren in die Natur. Ich habe die Wohnung gestrichen, solche Sachen. 

Konntest du auch Zeit mit deiner Freundin und deiner Familie verbringen? 

Ja, auf jeden Fall. Bei der Familie war es ein bisschen schwieriger, ich war in Madrid bei meiner Freundin und konnte gar nicht nach Barcelona. Meine Familie habe ich eher weniger gesehen. Wir haben schon gesprochen über Facetime, aber es war nicht, wie wenn man dort ist. 

Vielen Dank für das Gespräch!