Erster öffentlicher Auftritt

Zurück zur Pflicht: Queen hält erste Rede seit Prinz Philips Tod

Königin Elisabeth II. eröffnete in London das Parlament

Für Königin Elisabeth II. ging die Arbeit wieder weiter. Sie musste bei der Parlamentseröffnung eine Rede halten – und bei der diesjährigen Zeremonie gab es einige Änderungen, auch wegen Prinz Philip. 

Königin Elisabeth II. (95) hat ihren ersten öffentlichen Auftritt seit dem Tod von Prinz Philip (†99) hinter sich gebracht. Die Monarchin war am 11. Mai bei der Parlamentseröffnung zugegen. In Großbritannien wird damit jede neue Sitzungsperiode des Parlaments eingeleitet.  

Durch die Coronapandemie war das Event im kleineren Rahmen als sonst und mit vielen Sicherheitsvorkehrungen abgehalten. So reiste die Queen beispielsweise mit dem Auto statt mit der Kutsche an. Aber auch andere Änderungen gab es. Die Bilder der Eröffnung findet ihr im Video

Die Queen muss bei Parlamentseröffnung alleine sitzen

Königin Elisabeth II. wurde von ihrem Sohn Prinz Charles (72) und dessen Ehefrau Camilla (73) begleitet. Charles führte seine Mutter beim Einzug in das Parlament sogar zu ihrem Thron. Außerdem trug die Königin statt eines prunkvollen Gewandes dieses Mal ein einfaches Kleid mit Mantel.  

Die wohl größte Veränderung: Die Queen musste alleine sitzen. Normalerweise standen für die Zeremonie in Westminster immer zwei Throne bereit. Einer von ihnen für den Regenten, der andere für dessen Gemahl. Jetzt wurde Prinz Philips Thron entfernt - ein ungewohnter Anblick. 

Königin Elisabeth II. hielt, wie sonst bei der Eröffnung üblich, auch dieses Mal eine Rede, in der sie die angedachten politischen Pläne für die nächsten Monate besprach.