Diese Gedanken haben Herzogin Meghan gerettet

„Was sie davon abhielt, war, wie unfair es für mich wäre“: So offen spricht Harry über Meghans Suizidgedanken

Prinz Harry spricht offen über Herzogin Meghans Suizidgedanken

Im skandalösen Oprah Winfrey-Interview mit Prinz Harry und Herzogin Meghan offenbarte letztere ihre zurückliegenden Suizidgedanken aufgrund ihrer Rolle im britischen Königshaus. Nun spricht Prinz Harry ganz offen über den Moment, als seine Frau ihm davon erzählte.

Herzogin Meghan (39) hatte es im britischen Königshaus nicht leicht. Schließlich zogen sie und Prinz Harry (36) einen Schlussstrich und verabschiedeten sich aus Großbritannien. Schuld daran waren unter anderem Selbstmordgedanken, die die schöne 39-Jährige plagten.

Prinz Harry über Herzogin Meghans Selbstmordgedanken

In der neuen Doku-Serie „The Me You Cant’t See“ des Anbieters AppleTV+ erzählt Prinz Harry von dem Moment, in dem Herzogin Meghan ihm offenbarte, dass sie nicht mehr am Leben sein wolle. Nachdem sie das eine Weile mit sich selbst ausgemacht habe, sei die Familienmutter im Januar 2019 auf ihn zugegangen.

Dort war sie im sechsten Monat schwanger mit ihrem ersten gemeinsamen Baby, Archie Harrison (2).

„Meghan hat sich dazu entschieden, ihre Selbstmordgedanken und ihren genauen Plan, wie sie sich das Leben nehmen würde, mit mir zu teilen“, berichtet Harry in der AppleTV+-Doku-Reihe.

„Das Schrecklichste daran war, wie klar sie mit ihren Gedanken war. Sie hatte nicht ihren Verstand verloren. Sie war nicht verrückt. Sie hat sich nicht selbst Medikamente oder Alkohol eingeflößt. Sie war absolut nüchtern und bei klarem Verstand.“

Glücklicherweise gab es aber Gründe für Meghan, ihre Gedanken nicht in die Tat umzusetzen:

„Das, was sie schließlich davon abhielt, ihren Plan durchzuziehen, war die Tatsache, wie unfair es für mich gewesen wäre nach all dem, was mit meiner Mama passiert ist, eine weitere Frau in meinem Leben zu verlieren – und das mit einem Baby in ihrem Bauch, unserem Baby.“

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Lady Diana 

Als Prinz Harry zwölf Jahre alt war, verlor er seine Mutter Lady Diana (†36), die bei einem tragischen Autounfall verstorben war. Auch sie war ohne Schutz vom britischen Königshaus einer Hetzjagd der britischen Medien ausgesetzt gewesen. Harry fürchtete, die Geschichte würde sich wiederholen.

Das Gespräch mit seiner Partnerin habe ihn schwer getroffen. Besonders hart: Am selben Abend mussten die beiden noch ihren royalen Pflichten nachkommen und ein Event in der Royal Albert Hall besuchen und so tun, als wäre alles in Ordnung. Zu dem Zeitpunkt schämte sich Harry. In „The Me You Can't See“ erzählt er: 

„Ich habe mich geschämt, zu meiner Familie zu gehen. Weil, um ehrlich zu sein, viele Menschen in meinem Alter können das vermutlich nachvollziehen, war ich mir sicher, dass ich von meiner Familie nicht das bekommen würde, was ich brauchte.“

Als ihr erster Sohn dann geboren wurde, konnte der 36-Jährige nicht aufhören darüber nachzudenken, ob seine Frau genau so enden würde wie seine Mutter und ob er sich dann allein um seinen Sohn kümmern müsste. Also entschieden er und Meghan sich dazu, das Königshaus zu verlassen.

Hier bekommen Sie umgehend Hilfe  

Wenn Sie selbst depressiv sind oder an Selbstmord-Gedanken leiden, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.