Von schwedischem LGBTQ*-Magazin

Was für ein Anblick: In festlicher Robe nimmt Prinzessin Victoria Auszeichnung entgegen

Prinzessin Victoria von Schweden

Die schwedische Kronprinzessin Victoria erhielt kürzlich eine Auszeichnung. Leser des schwedischen LGBTQ*-Magazins „QX“ wählten die Brünette zur „Hetero des Jahres“. Für den Titel warf sie sich in eine grüne Robe und begeistert damit ihre Fans.

Bereits im Jahr 2013 hatte Prinzessin Victoria (43) ihren ersten Auftritt bei der schwedischen „QX Gaygala“. Nun nahm der Royal im Stockholmer Schloss die Auszeichnung zur „Hetero des Jahres“ entgegen. Obwohl die Preisverleihung in diesem Jahr coronabedingt pausieren muss, ließ Victoria es sich nicht nehmen, sich mit dem Preis in Szene zu setzen.

Victoria nimmt im grünen Abendkleid die Auszeichnung entgegen  

Auf dem Instagram-Account des Königshauses ist Prinzessin Victoria in dem passenden Beitrag im grünen Tüll-Kleid und mit extravagantem Haarschmuck zu sehen. In der Regenbogenfahne steht die Farbe Grün für die Natur. So erstrahlte die Brünette in ihrem grünen Abendkleid wie eine natürliche Schönheit.

Dass die Prinzessin und die LGBTQ*-Bewegung ein perfektes Match sind, bewies die 43-Jährige bereits oft. Anlässlich der Eröffnung der Stockholmer Pride-Parade im Sommer vergangenen Jahres hielt die Prinzessin eine Rede. Die damaligen Worte von Victoria berührten die LGBTQ*-Community zutiefst. Mit dem Titel „Hetero des Jahres“ wollten sie ihr auf diese Weise danken. 

Victoria: Sie unterstützt die LGBTQ-Community

Wie sie den Leser und Leserinnen des Magazins „QX“ in einem Brief mitteilte, ist sie außer sich vor Freude über diese Auszeichnung: „Über diese tolle Auszeichnung der QX-Leser bin ich wirklich erfreut. Sie bedeutet mir viel. Danke! Ich möchte mich außerdem für die vielen Grüße bedanken, die ich im Zuge der Einweihung der Stockholmer Pride-Parade im Sommer erhalten habe. Es hat mich berührt!“

Victoria sprach außerdem die Herausforderungen in der Welt an: Es sei wichtig, auch in Pandemiezeiten die Menschenrechte zu verteidigen. Deshalb solle auch jeden Tag weiter daran gearbeitet werden, es allen LGBTQ*-Personen zu ermöglichen, in Freiheit und ohne Unterdrückung leben zu können.

Den Brief unterzeichnete sie lediglich mit ihrem Vornamen. Die schwedische Zeitung „Svensk Damtidning“ schrieb dazu: „Dass Victoria nur mit ihrem Namen und ohne ihre Titel unterschreibt, ist schon sehr ungewöhnlich und zeigt, wie persönlich wichtig ihr dieses Thema ist.“