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Vor Prinz Harry: So oft gingen die britischen Royals bisher gegen die Presse vor

Nachwuchs bei Meghan Markle und Prinz Harry: Wünscht sich der Prinz eine Tochter oder einen Sohn?
14. Oktober 2019 - 19:01 Uhr / Nadine Miller

Prinz Harry und Herzogin Meghan sorgten erst kürzlich für Aufsehen, weil sie britische Zeitungen verklagten. Doch die Royals sind nicht die einzigen in der britischen Königsfamilie, die bereits radikal gegen die Presse vorgingen.

Anfang Oktober ging Prinz Harry mit seiner Klage gegen eine britische Zeitung an die Öffentlichkeit. Er verkündete, gegen die „Mail on Sunday“ vorzugehen. Dabei sprach er vor allem die Veröffentlichung eines privaten Briefes und die „manipulative“ Berichterstattung an.

Außerdem gab er zu: „Ich war zu lange stiller Zeuge ihres privaten Leidens. Sich zurückzuhalten und nichts zu tun, würde allem widersprechen, woran wir glauben“, schreibt Harry. „Ich kann gar nicht beschreiben, wie schmerzhaft die Zeit für uns war.“

Gemeinsam mit seiner Frau Herzogin Meghan wehrt er sich so gegen verfälschte Darstellungen und Eingriffe in seine Privatsphäre. Dies ist allerdings nicht das erste Mal, dass Mitglieder des britischen Königshauses rechtlich gegen Medien vorgehen.

Prinz William und Herzogin Kate wehrten sich gegen Oben-Ohne-Fotos

Harrys Bruder Prinz William und Herzogin Kate haben sich vor einigen Jahren gegen das französische Magazin „Closer“ gewehrt. Das Paar ließ sich nicht gefallen, dass das Medium Oben-Ohne-Fotos von Kate abgedruckt hatte. Nachdem mehrere Personen verurteilt worden waren, erhielten William und Kate fünf Jahre später Schadensersatz.

Lady Diana ging in den Neunzigern gegen den „Mirror“ vor. Dieser hatte Fotos von der Prinzessin gedruckt, die sie beim Trainieren im Fitnessstudio zeigten. Die beiden Parteien einigten sich außergerichtlich. Geld soll dabei angeblich nicht geflossen sein.

Lady Diana (†36) - bis heute unvergessen

Prinz Charles und die Queen verklagten ebenfalls

Prinz Charles erwirkte ein Unterlassungsurteil gegen seine frühere Haushälterin Wendy Berry. Sie hatte ihr Tagebuch veröffentlicht, in dem sie Einblicke in Charles Ehe mit Diana gab.

Man darf sich vorstellen, dass dort nichts Gutes über Prinz Charles gestanden hätte. Schließlich hat er Lady Dianas Herz gebrochen, in dem er eine Affäre mit Camilla Parker-Bowles hatte. Einen Tag vor der Hochzeit erfuhr Lady Diana von dem Verhältnis.

Die Queen höchstpersönlich verklagte bereits zweimal die „Sun“. 1988 war der Anlass ein gestohlenes privates Foto, das die Zeitung verbreitete. Es kam zu einer außergerichtlichen Einigung. Fünf Jahre später musste die Zeitung dann doch eine Strafe zahlen. Sie hatten den Inhalt der jährlichen Weihnachtsansprache der Queen vor der Ausstrahlung veröffentlicht.