• Prinz Harry hat einen Schritt Richtung Familie gemacht
  • Er hat seinen Mietvertrag für das Frogmore Cottage verlängert
  • Das hat auch eine symbolische Kraft für den Royal

Zwar lebt Prinz Harry (37) inzwischen mit seiner Familie in den USA, allerdings bleibt der Prinz weiterhin mit dem Königshaus verbunden. Wie der „Telegraph“ berichtet, hat Harry seinen Mietvertrag für das Frogmore Cottage in Windsor erneuert.

Dort lebten er und seine Frau Meghan (40) mit Söhnchen Archie (2), bevor das Paar als arbeitende Royals zurücktrat und in die USA auswanderte. Der Vertrag wäre am 31. März ausgelaufen, Harry hat ihn nun verlängert. Das hat vor allem praktische Gründe.

Deshalb hat sich Prinz Harry dazu entschieden, den Mietvertrag zu verlängern

Prinz Harry ist als dritter Erwachsener der Thronfolge als Staatsrat tätig. In dieser Aufgabe kann Harry seine Großmutter (95) unterstützen und einige ihrer Aufgaben übernehmen, wenn sie krank ist oder sich im Ausland befindet. Staatsräte sind in der Regel Gatten eines Monarchen und die nächsten vier volljährigen Royals der Thronfolge. Um diese Position zu haben, muss man allerdings auch einen Wohnsitz in Großbritannien vorweisen können.

Mit der Verlängerung seines Mietvertrages kann Harry weiterhin als Staatsrat dienen. Außerdem lassen sich der Prinz und seine Familie so die Option offen, für längere Zeit zurück nach Großbritannien zu kommen. Aber der Mietvertrag hat auch eine symbolische Kraft.

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Obwohl Harry und Meghan nicht mehr für das Königshaus arbeiten, zeigen sie den Royals und Fans, dass sie immer noch mit Großbritannien und der königlichen Familie verbunden sind. Harry scheint seine ehemalige Heimat und seine Familie nicht gänzlich aufgeben zu wollen. Das wurde zuletzt schon sehr deutlich, als Prinz Harry über seine Anwälte ein Statement verlauten ließ.

Wie die „Mail on Sunday“ berichtete, möchte der Prinz für sich und seine Familie Polizeischutz, wenn sie nach Großbritannien zurückreisen. „Prinz Harry hat bei der Geburt ein Sicherheitsrisiko für sein ganzes Leben geerbt. Er bleibt Sechster in der Thronfolge, leistete zwei Einsätze im Kampfdienst in Afghanistan und in den letzten Jahren war seine Familie gut dokumentierten Bedrohungen durch Neonazis und Extremisten ausgesetzt“ - so seine Anwälte in einem Statement.

Nachdem „Mail on Sunday“ die Neuigkeiten öffentlich machte, gaben die Anwälte des Prinzen eine Erklärung ab und verteidigten seine Entscheidung: „Das Vereinigte Königreich wird immer die Heimat von Prinz Harry sein und ein Land, in dem er möchte, dass seine Frau und seine Kinder sicher sind. Mit dem fehlenden Polizeischutz geht ein zu großes persönliches Risiko einher.“