Offen wie nie

Seltenes Interview: Königin Máxima spricht über ihre verstorbene Schwester Inés (†33)

Königin Máxima

Königin Máxima musste bereits einem schlimmen Schicksalsschlag verkraften: Ihre Schwester Inés nahm sich mit nur 33 Jahren das Leben. In einem neuen Interview spricht sie offen wie nie über diesen schweren Verlust.

Anlässlich ihres 50. Geburtstags am 17. Mai posierte Königin Máxima nicht nur auf dem „Vogue“-Cover, sie gab im niederländischen Fernsehen auch ein ausführliches Interview. Dabei ging unter anderem um ihr Leben als Königin, ihre Kinder und Ehemann Willem-Alexander (54), auch über ihre verstorbene Schwester Inés (†33) sprach sie offen.

Königin Máxima spricht offen wie nie über den Tod von Schwester Inés (†33)

In ihrem Büro auf Schloss Huis ten Bosch fand das Gespräch mit Moderator Matthijs van Nieuwkerk statt. Nur selten spricht Königin Máxima so offen über den Tod ihrer Schwester Inés Zorreguieta, die sich im Juni 2018 mit nur 33 Jahren das Leben nahm. Máximas Schwerster litt an einer psychischen Erkrankung, in der Familie wurde damals nicht offen darüber gesprochen, wie die Königin erzählte.

Unsere Erfahrung mit meiner Schwester war, dass wir acht, neun Jahre vor ihrem Tod wussten, dass es ihr nicht gut ging. Es war ein Tabu, wir haben nicht darüber gesprochen, wir wussten nicht, wie wir ihr besser helfen konnten. Sie hatte Depressionen und eine Persönlichkeitsstörung.“ Trotz mehrerer Aufenthalte im Krankenhaus konnte die Familie Inés nicht helfen. Máxima habe aber aus dieser Erfahrung gelernt.

Jetzt, wo ich selbst diese Erfahrung gemacht habe, muss ich sie nutzen, damit andere sie nicht machen“, erklärte die Königin im Interview. Der Selbstmord ihrer Schwester war nur schwer zu verarbeiten: „Wenn jemand in der Familie sich das Leben nimmt, gibt es nicht nur Traurigkeit und Frustration, sondern auch eine Menge andere Sachen: Angst, Scham. Es ist ein bisschen komplizierter als ein normaler Tod.“

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Sie wurde nur 33 Jahre alt: Die Schwester von Königin Máxima Inés Zorreguieta ist tot

Die niederländische Königin sprach auch darüber, ob sie sich schuldig fühle, wegen dem, was passiert ist: „Das nicht, ich habe wirklich viel getan, aber vielleicht hätte ich noch mehr tun können“, so Máxima. Seit dem schlimmen Verlust setzt sich die 50-Jährige mehr für die Fürsorge für mentale Gesundheit ein.

Bei der Beerdigung von Inés sang Königin Máxima den Bob-Dylan-Song „Knocking on Heaven’s Door“. Damit zeigte sie ihre Verbundenheit zu ihrer Schwester: „Wir haben viel zusammen gesungen, also war es eine gute Art, sich von ihr zu verabschieden.“ Heute denkt der Royal „mit einem Lächeln“ an seine Schwester und behält die guten Erinnerungen im Herzen.