Für gewöhnlich muss sich das britische Königshaus an strenge Regeln und Vorgaben halten und das in allerlei Lebenslagen. Doch der ein oder andere Royal brach auch schon mit der Tradition. Besonders an ihren Hochzeiten neigen sie dazu, gegen die Regeln zu verstoßen. Hier erfahrt ihr, welche Royals an ihrer Hochzeit für eine Premiere gesorgt haben.

Prinzessin Margaret, König Edward VIII. & Co. brachen mit Tradition an ihrer Hochzeit

Prinzessin Elizabeth (95) heiratete am 20. November 1947 ihren Mann Philip, Herzog von Edinburgh, (†99) in der Westminster Abbey in London. Die Besonderheit, die es zuvor noch nie gegeben hatte: Das Volk konnte die Hochzeit und das Jawort live im Radio mitverfolgen.

Ein weiterer Wendepunkt in der Geschichte der Royals war die skandalöse royale Hochzeit von Prinzessin Margaret (†71). Der Bräutigam Anthony Armstrong-Jones (†86) war kein Mitglied einer königlichen Familie, sondern ein britischer Bürger. Er war der erste seit 400 Jahren, der eine Königstochter heiratete. Für eine weitere Premiere sorgte auch wieder Prinzessin Margaret. Zum ersten Mal wurde die Hochzeit eines Royals im Fernsehen übertragen. Über 20 Millionen Zuschauer verfolgten die Hochzeit laut „CNBC“ mit.

König Edward VIII. (†77) war der erste König, der aufgrund einer Hochzeit abdankte. Er verliebte sich in die Amerikanerin Wallis Simpson (†89) und im Vereinigten Königreich kam es zu einer Verfassungskrise. Am 9. April 2005 heiratete Prinz Charles (72) Camilla Parker-Bowles (73) in der Windsor Guildhall. Diese sorgte für eine Neuerung, da sie das erste Mal Kinder in eine royale Ehe mitbrachte.