• Königin Elisabeth II. wird elf Tage nach ihrem Tod beerdigt
  • Ein Experte erklärt, wie der Leichnam konserviert wird

Am 8. September ist Königin Elisabeth II. im Alter von 96 Jahren verstorben. Ihre Beerdigung wird am Montag, dem 19. September, stattfinden, und damit elf Tage nach ihrem Tod.

Nach dem Tod von Königin Elisabeth II.: Wird ihr Leichnam so konserviert?

Wie ein Leichnam über einen solchen Zeitraum konserviert bleibt, erklärt Markus Gebauer, zweiter Vorsitzender und Pressesprecher des Bestatterverbands Niedersachsen: „Um den natürlichen Verwesungsprozess zu hemmen, werden die Körperflüssigkeiten mit Formaldehyd und anderen Chemikalien ausgetauscht“, so Gebauer gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Mithilfe dieses Verfahrens könne der oder die Verstorbene über zwei bis drei Monate in dem Zustand erhalten werden. „Das wird auch angewandt, wenn wir Leichen in entferntere europäische Länder oder die USA überführen müssen. Das ist sogar Vorschrift“, erklärt Gebauer.

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Der Palast schweigt: Wie wird der Leichnam der Queen konserviert?

Darüber, ob diese Methode auch tatsächlich bei der Queen angewandt wurde, kann jedoch auch Markus Gebauer nur spekulieren: „Ich gehe stark davon aus, aber ob das wirklich so gemacht wurde, weiß ich nicht. Da wird der Palast sicherlich auch keine Auskunft geben.“ Bekannt ist nur, dass bei der Beerdigung der Queen eine über 250 Jahre alte Tradition gebrochen wird.

Davon abgesehen meint „Bild“ zu wissen, dass bei der Queen bis zur Beerdigung spezielle Kühlplatten zum Einsatz kommen, die ebenfalls der Konservierung dienen.