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Prinzessin Sofia bringt tatsächlich Jugendliche dazu, ihr Schweigen zu brechen

Prinzessin Sofia und Prinz Carl Philip 

Prinzessin Sofia hat selbst erlebt, was es heißt, im Netz mit Hass, Spott und Beleidigungen überschüttet zu werden. Vielleicht ist es genau deshalb, dass sich viele Jugendliche ihr anvertrauen, nachdem sich Schwedens Prinzessin ins Rampenlicht stellt und der Gesellschaft den Spiegel vorhält.

Prinz Carl Philip (38) und Prinzessin Sofia (33) haben zusammen eine Stiftung gegründet, um sich um Herzensangelegenheiten zu kümmern. Ein schwerwiegendes Thema ist der allgegenwärtige Hass im Internet.

Anfang des Jahres startete das Paar die Kampagne „#viberätter“, zu Deutsch „Wir berichten“ oder „Wir erzählen“. Kinder und Jugendliche haben die Möglichkeit, anonym darüber zu berichten, wie ihnen im Netz zugesetzt wird, was sie aushalten müssen.

Prinz Carl Philip, Prinzessin Sofia und ihre Kinder Prinz Alexander und Prinz Gabriel, bei dessen Taufe

Es kostet enorme Überwindung, darüber zu sprechen. Angst, Scham, Schock, das Gefühl alleine zu sein. Sich aus dieser Situation zu trauen, seine Geschichte zu erzählen, ist schwer. Und dennoch, Woche für Woche kommt Post.

Essi Alho, Projektleiterin in der Stiftung des Prinzenpaares, erzählt gegenüber der schwedischen Zeitung „Svensk Damtidning“: „Es läuft gut. Wir haben das Projekt #viberätter im Juni gestartet, und bekanntlich sind während des Sommers die Kinder nicht in der Schule, aber wir haben bereits jetzt 50 Beiträge bekommen!“.

Prinzessin Sofias Projekt soll ausgeweitet werden

Das Projekt soll in die Schule hinausgetragen werden, Gespräche werden mit Schülern und Personal geführt. Es ist keine kleine Sache, die Prinzessin Sofia hier gestartet hat, und so sagt die Projektleiterin auch, dass es sich hier um eine „Herzenssache“ Sofias handelt. 

Es ist nun geplant, das Projekt ein Jahr laufen zu lassen. Danach will das Team einen Bericht zusammenstellen, der sich an die Öffentlichkeit richten soll.