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Prinzessin Beatrice sollte eigentlich anders heißen, doch Queen weigerte sich

Königin Elisabeth und Prinzessin Beatrice

Die Queen hat im britischen Palast das Sagen. Auch was die Babynamen ihrer Enkel und Enkelinnen angeht, hat sie scheinbar Mitspracherecht. Prinzessin Beatrice sollte nämlich eigentlich ganz anders heißen.

Königin Elisabeth II. (95) hat in vielen wichtigen Belangen das letzte Wort. Sowohl bei politischen Entscheidungen als auch bei Familienangelegenheiten ist es Gesetz oder Tradition, dass die britische Monarchin ihr Einverständnis gibt. So ist es auch üblich, dass der Queen die ausgewählten Namen vom Nachwuchs im Königshaus mitgeteilt werden, bevor sie öffentlich verkündet werden.

Im Fall von Prinzessin Beatrice, die eine krasse Verwandlung hinter sich hat (32), soll diese Tradition zur Folge gehabt haben, dass ihr Name geändert wurde. Das schrieb die „Sun“ bereits 1988 nach der Geburt der Queen-Enkelin. Damals dauerte es ungewöhnlich lange zwei Wochen, bis die Öffentlichkeit den Namen der ersten Tochter von Prinz Andrew (61) und Sarah Ferguson (61) erfuhr.

Diesen Namen sollte Prinzessin Beatrice eigentlich bekommen

Hinter verschlossenen Türen passierte demnach Folgendes: Der Wunsch-Name von Fergie für ihre Tochter war eigentlich Annabel. Als sie der Queen dies mitteilte, bekam sie ein ehrliches Feedback: Annabel war ihr zu „yuppie“, soll der Wortlaut von Elisabeth gewesen sein. „Yuppie“ steht im Englischen für einen jungen, karrierebewussten Menschen aus der Großstadt, der auch gerne mal viel Geld ausgibt.

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Königin Elisabeth 

Doch die Queen wäre nicht die Queen, wenn sie nicht auch einen Gegenvorschlag parat gehabt hätte: Beatrice. Der Name ist wahrscheinlich an den von Queen Victorias (†81) jüngster Tochter angelehnt und Andrew und Fergie waren mit dem Vorschlag einverstanden gewesen. Mit vollem Namen heißt die Prinzessin Beatrice Elizabeth Mary. Mit den beiden weiteren Namen wurden wohl ihre Groß- sowie Urgroßmutter geehrt.

Aber dürften sich die Royals dem Willen der Monarchin widersetzen, wenn sie sich bereits auf einen Namen festgelegt haben? Die Royal-Expertin Kate Williams sagt Ja. Gegenüber „CNN“ erklärt sie jedoch, dass die Meinung der Queen im Allgemeinen berücksichtigt wird: „Laut königlichem Protokoll teilen Mitglieder der königlichen Familie normalerweise den Namen […] bevor sie ihn bekanntgeben. Natürlich haben sie so viel Respekt vor der Queen, dass sie es definitiv berücksichtigen würden, wenn ihr der Name nicht gefällt.“