Am Samstag, dem 17. April

Prinz Philip: So wird seine Beerdigung ablaufen

Porträt von Prinz Philip.

Am 9. April verstarb Prinz Philip, der Ehemann von Königin Elisabeth II., im Alter von 99 Jahren. Am kommenden Samstag findet seine Beerdigung statt. Aufgrund der Coronapandemie wird dort einiges anders ablaufen als üblich.

Am Freitag ist der Ehemann der britischen Königin Elisabeth II. (94) verstorben. Prinz Philip wurde stolze 99 Jahre alt. Der Palast veröffentlichte nun erste Details zu seiner Beerdigung am 17. April.

Prinz Philips Beerdigung am Samstag, den 17. April

Bis zum Tag der Zeremonie wird ganz Groß Britannien offiziell acht Tage lang trauern. Eine nationale Schweigeminute läutet am Samstag um 15.00 Uhr dann die Beerdigungszeremonie des beliebten Royals ein, so berichtete der Buckingham Palace.

Die Trauerfeier wird im britischen TV übertragen. Bürger und Bürgerinnen werden wegen der Hygienevorschriften gebeten, nicht zu erscheinen.

Am Tag der Beisetzung wird Prinz Philips Sarg in einem extra umgebauten Land Rover, welcher von Prinz Philip selbst entworfen wurde, von der privaten Kapelle im Schloss Windsor zur benachbarten St. George's Kapelle transportiert. Mitglieder des Königshauses, wie sein ältester Sohn Prinz Charles (72), werden hinter dem Sarg laufen. Die Queen reist separat an.

Prinz Philips wird in der St. George's Kapelle beigesetzt

Während der Prozession werden acht Minuten lang Militärgeschosse zu hören sein. Acht Sargträger werden den mit Prinz Philips Wappen, einem Kranz, seiner Marinekopfbedeckung und seinem Schwert geschmückten Sarg tragen. Der Dekan von Windsor und der Erzbischof von Canterbury werden die Zeremonie abhalten.

Prinz Philip

In der St. George's Kapelle in Windsor findet dann die Beerdigung statt. Im Anschluss wird Prinz Philip in der Familiengruft in der Kapelle niedergelassen.

Zwei Wochen lang wird die britische Königsfamilie offiziell trauern. Dort wo es angebracht ist, wolle man öffentliche Termine aber wahrnehmen, so BBC.

Prinz Philips Beerdigung: Wer darf kommen?

Prinz Charles gab bereits ein emotionales Statement nach dem Tod seines Vaters. Neben ihm werden weitere enge Familienmitglieder an der Trauerfeier teilnehmen. Die Gästeliste ist aufgrund der Corona-Beschränkungen auf 30 Anwesende limitiert – ausgeschlossen der Sargträger und kirchlichen Angestellten.

Genaue Angaben, wer erscheinen wird, sollen laut BBC am Donnerstag veröffentlicht werden. Fest stehe aber schon, der britisches Premierminister Boris Johnson (56) werde nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen, wie sonst bei dem Tod eines Senior Royals üblich.

Wegen der Beschränkungen des Coronavirus wolle man so möglichst vielen Familienmitgliedern die Anwesenheit ermöglichen. Aller Voraussicht nach werden als erstes natürlich seine Frau Königin Elisabeth, seine Kinder, seine Enkelkinder und weitere nahestehende Familienmitglieder persönlich Abschied nehmen können.

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