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Prinz Harry: Vor Meghan wusste er nicht, dass rassistische Vorurteile existieren

Prinz Harry und Herzogin Meghan
27. Oktober 2020 - 14:50 Uhr / Julia Ludl

Prinz Harry hatte ein Einzelinterview mit Patrick Hutchinson für die „GQ“. Die beiden diskutierten über tiefgreifende Themen wie unbewusste Voreingenommenheit.

Prinz Harry (36) hat bislang oft seine Stimme und seine Plattform genutzt, um viele wichtige Themen anzusprechen, wie zuletzt mit Herzogin Meghan (39) beim „Time 100“-Talk. Jetzt teilt er mit Patrick Hutchinson, was er von seiner Frau Meghan gelernt hat.

Prinz Harry und Patrick Hutchinson im Gespräch über Rassismus 

Die britische „GQ“ veröffentlichte ein Interview zwischen Prinz Harry und Patrick Hutchinson (49). Patrick wurde durch ein Foto bekannt, das während eines Londoner Black Lives Matter Protestes entstand. Darauf ist zu sehen, wie er selbst und andere einen verletzten Gegendemonstranten der Bewegung in Sicherheit bringen.

Prinz Harry zeigte sich beeindruckt, dass Patrick ohne zu zögern einschritt, um den Demonstranten aus Schusslinie zu bringen - obwohl dieser gegen Black Lives Matter demonstrierte.

Prinz Harry hatte früher keine Erfahrungen mit Voreingenommenheit

Prinz Harry teilte mit Patrick Hutchinson seine eigenen Erfahrungen mit Rassismus. Er habe inzwischen gelernt, dass unbewusste Voreingenommenheit real ist: „Mit der Erziehung und Bildung, die ich hatte, hatte ich keine Ahnung, was das war. Ich hatte keine Ahnung, dass sie existiert. Und so traurig es auch ist, es hat viele Jahre gedauert, bis ich es realisiert habe, vor allem als ich mal einen Tag oder eine Woche in der Haut meiner Frau steckte.

Patrick schilderte seine Sichtweise dazu, wie die Öffentlichkeit mit harten Diskussionen über Rassen besser umgehen könnte: „Für mich ist es immer schwierig, so etwas zu erklären. Zunächst einmal muss man bereit sein, zuzuhören und das Gespräch zu führen, das unbequeme Gespräch zu führen.“ 

Prinz Harry und Hutchinson verbindet die Angst, „das Falsche zu sagen“ und Patrick versicherte: „Alles steht zur Diskussion, weil es so viel zu besprechen gibt und die Menschen keine Angst haben müssen. Ich denke, das kann ein Teil davon sein. Ich glaube, dass einige Weiße Angst haben können. Sie haben Angst davor, möglicherweise das Falsche zu sagen.“

Prinz Harry stimmte dem zu und erklärte, dass es trotzdem wichtig sei, zu handeln: „Unwissenheit ist keine Entschuldigung mehr.“