• Prinz Harry tritt in die Fußstapfen von Lady Diana
  • In einem emotionalen Brief ehrt er seine Mutter
  • Diesen verfasste er anlässlich des Welt-AIDS-Tages

Am 1. Dezember wurde weltweit der Welt-AIDS-Tag begangen. Dieser Tag wird genutzt, um über die Krankheit zu informieren und gegen das Stigma von HIV anzukämpfen. Eine Vorreiterin auf diesem Gebiet war Lady Diana (†36), die auch im britischen Königshaus einiges änderte.

Sie setzte sich stark für von AIDS betroffene Menschen ein. Prinz Harry (37) führt ihre Arbeit in diesem Bereich fort und veröffentlichte zum diesjährigen Welt-AIDS-Tag einen Brief im Namen seiner verstorbenen Mutter.

Prinz Harry: Er ehrt mit emotionalem Brief Lady Diana

Der Brief von Prinz Harry richtet sich an Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der WHO, und Winnie Byanyima, Leiterin von UNAIDS. Darin beginnt Harry zunächst:

An diesem Welt-AIDS-Tag sehen wir uns die letzten 40 Jahre an, die das Leben so vieler geformt haben. Wir ehren diejenigen, deren Leben ein zu schnelles Ende fand und bekräftigen unseren Einsatz, eine wissenschaftliche Gemeinschaft aufzubauen, die unermüdlich gegen die Krankheit ankämpft. Meine Mutter wäre zutiefst dankbar für alles, wofür Sie stehen und was Sie erreicht haben. Wir alle sind ebenfalls dankbar, also danke dafür.

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Daraufhin spricht Harry in seinem Brief über Corona und die ungleiche Verteilung der Impfstoffe. Er zieht Parallelen zu AIDS, schließlich hätten beide Krankheiten ungleiche Überlebenschancen, je nachdem, wo die Erkrankten leben und geboren wurden:

Wollen wir wirklich die Fehler der Vergangenheit wiederholen? Alles, was ich von der Jugend von Sentebale gelernt habe, deutet auf ein Nein hin. Die Jugend merkt, dass man sich ins eigene Bein schießt, wenn man die Fehler wiederholt. Damit verraten wir die nächste Generation.“

Seinen Brief schließt Prinz Harry ab mit: „Feiern wir also heute und führen wir die Arbeit der Pioniere weiter, die eine Krankheit, die früher ein Todesurteil war, in einen auszuhaltenden Zustand verwandelt hat. Und morgen führen wir unsere Arbeit fort, Leben zu retten und etwas zu bewirken.“ Damit tritt Prinz Harry direkt in die Fußstapfen seiner Mutter. Sie nutzte ihre Bekanntheit dafür, auf Probleme hinzuweisen.

Unvergessen sind die Bilder, die Lady Diana in Krankenhäusern für AIDS-kranke Patienten zeigen. Sie schüttelte deren Hände und umarmte sie sogar. Zuvor war die Krankheit so stigmatisiert, dass viele Menschen sich nicht trauten, Körperkontakt zu Erkrankten herzustellen. Mit diesen Bildern sorgte Diana dafür, dass das Stigma rund um AIDS in der Bevölkerung geringer wurde.