Offene Worte

Prinz Harry und Herzogin Meghan über Zustand auf der Welt: „Wir haben Angst“

Prinz Harry soll ohne Meghan nach Großbritannien kommen

Momentan erreichen uns jeden Tag beunruhigende Nachrichten. Auch Prinz Harry und Herzogin Meghan macht das Angst. In einem Statement auf ihrer Website sprechen sie jetzt offen.

Die schockierenden Entwicklungen in Afghanistan erschüttern aktuell die ganze Welt - auch die Royals. Aber auch die Corona-Krise oder Naturkatastrophen, wie etwa das Hochwasser in Deutschland oder das Erdbeben in Haiti, beherrschen momentan die Nachrichten.

Die Welt befindet sich im Ausnahmezustand und das geht auch an den Privilegiertesten dieses Planeten nicht spurlos vorbei. Untypischerweise äußern sich jetzt auch Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (40) zu den dramatischen Nachrichten auf ihrer Website „archewell.com“. Dort erklären die Eltern zweier Kinder, dass auch sie Angst vor den Entwicklungen hätten:

Die Welt ist gerade außergewöhnlich zerbrechlich“, beginnen die beiden ihr Statement. Und weiter: „Da wir alle den vielschichtigen Schmerz aufgrund der Situation in Afghanistan spüren, sind wir sprachlos. Während wir alle die zunehmende humanitäre Katastrophe in Haiti beobachten und die Gefahr, dass sie sich nach dem Erdbeben vom letzten Wochenende verschlimmert, sind wir untröstlich. Und da wir alle Zeugen der anhaltenden globalen Gesundheitskrise werden, die durch neue Varianten und ständige Fehlinformationen verschärft wird, haben wir Angst.“

Harry und Meghan wollen Menschen in schweren Zeiten ermutigen

Die Sussexes wollen nicht nur ihre Angst schildern, sondern auch ermutigen und zu Gemeinschaft aufrufen: „Als internationale Gemeinschaft sind es unsere Entscheidungen, die wir jetzt treffen – um das Leiden unter denen zu lindern, die wir kennen und denen wir vielleicht nie begegnen werden – die unsere Menschlichkeit beweisen.“ Sie machen nochmal deutlich: „Wir alle sind gleich auf dieser Erde, unserer Heimat.“

Für Prinz Harry, der bald mit einem Kamerateam nach London reisen soll, sind die neuesten Nachrichten aus Afghanistan sicherlich noch schwerer zu verkraften, schließlich diente er in seiner Militärzeit vor Ort, war am Hindukusch stationiert. Deshalb äußert er sich auch nochmal persönlich über die Twitter-Seite der von ihm ins Leben gerufenen „Invictus Games“:

Was in Afghanistan passiert, hallt innerhalb der internationalen 'Invictus'-Community wider. Viele der teilnehmenden Nationen und Wettkämpfer in der 'Invictus Games'-Familie sind durch die geteilte Erfahrung des Einsatzes in Afghanistan während der vergangenen zwei Jahrzehnte verbunden und für viele Jahre haben wir an der Seite des 'Invictus Games'-Team-Afghanistan gewetteifert.“

Meghan und Harry nutzen ihre Reichweite, um auf die Umstände der Welt aufmerksam zu machen und um Hilfe zu bitten: „Zunächst möchten wir Sie dazu ermutigen, sich uns anzuschließen und eine Reihe von Organisationen zu unterstützen, die kritische Arbeit leisten.“

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