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Königin Margrethe gibt zu: „Es wird alles anders, wenn man plötzlich einsam ist“

Königin Margrethe von Dänemark in Argentinien im März 2019
30. September 2019 - 17:28 Uhr / Fiona Habersack

Königin Margrethe II. zeigt sich offen wie nie: In einem Interview mit einer schwedischen Zeitschrift plaudert die dänische Monarchin aus dem Nähkästchen und spricht über Verlust, Einsamkeit und die Zukunft. Auch das Thema des Abdankens bleibt nicht unberührt.

Am 13. Februar verstarb Prinz Henrik von Dänemark (†83) und hinterließ ein trauerndes Volk. Seine Ehefrau Königin Margrethe II. (79) hatte sich nach Henriks Tod zurückgezogen. Im Interview mit der Lokalausgabe der Boulevardzeitung „Expressen“, „Kvällsposten“, verrät Margrethe, wie sich ihr Leben seither verändert hat und gesteht: „Es wird alles anders, wenn man plötzlich einsam ist.“ 

Seit Prinz Henriks Tod ist Königin Margrethe auf sich allein gestellt 

Seit dem Tod ihres Mannes muss die 79-Jährige Entscheidungen im Alleingang treffen. Im Interview erklärt die Monarchin jedoch, dass sie schon vor Prinz Henriks tragischem Tod angefangen habe, viele Dinge allein zu regeln. „Prinz Henrik war ja die letzten beiden Lebensjahre krank und wir waren nicht mehr so oft zusammen wie früher“, so Margrethe. 

Königin Margrethe und Prinz Henrik

Auch Königin Margrethe selbst kämpft seit einiger Zeit immer wieder mit angeschlagener Gesundheit. Im Interview mit „Kvällsposten“ gesteht sie: „Ich schaffe physisch nicht mehr so viel wie früher. Man geht langsamer und die Treppen fühlen sich höher an.“ Die Königin tritt deshalb kürzer und der dänische Hof versucht immer öfter, Margrethe zu schonen.

Wird Königin Margrethe von Dänemark etwa abdanken? 

Doch an einen Thronwechsel in Dänemark denkt die Monarchin bislang nicht. „Ich kann mir das nicht vorstellen, nein. Jedoch vielleicht, wenn ich hoffnungslos erkranke...“, erklärt Königin Margrethe und betont im Anschluss: „Meine Einstellung ist, dass ich bis zu meinem Lebensende bleibe.“