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Historischer Tag in Norwegen: Haakon eröffnete stolz zum ersten Mal das Parlament

Kronprinz Haakon von Norwegen
5. Oktober 2020 - 16:30 Uhr / Lisa Jakobs

Kronprinz Haakon von Norwegen durfte seinen Vater bei einer der wichtigsten Aufgaben des Königshauses vertreten. Bei der Eröffnung des Parlaments machte der zukünftige König einen selbstbewussten Eindruck.

In Norwegen mussten die Royals in den letzten Tagen umdisponieren, denn König Harald V. (83) ist krank. Somit musste der norwegische Thronfolger Prinz Haakon (47) seinen krankgeschriebenen Vater bei einem wichtigen Staatsakt vertreten.

Der 83-jährige König kämpft schon seit Anfang des Jahres mit gesundheitlichen Problemen, kürzlich musste er sogar ins Krankenhaus. Haakon war ihm bei der diesjährigen Parlamentseröffnung ein würdiger Vertreter.

Prinz Haakon macht seine Familie stolz

Die Ankunft des Kronprinzen, begleitet von seiner Mutter Königin Sonja (83), wurde von allen gespannt erwartet: Wie wird er sich schlagen? Zwar kennt Haakon die Zeremonie schon von klein auf, hat seinem Vater wahrscheinlich unzählige Male zugeschaut, doch selbst ans Rednerpult durfte er bis jetzt nicht.

Trotzdem war keinerlei Anspannung in seinem Gesicht zu erkennen. Haakon machte in seiner Galauniform eine gute Figur und wirkte beim Vortragen der Thronrede, was in Norwegen in etwa die Regierungserklärung ist, sehr souverän. Keine Spur von Nervosität.

Haakons Frau Kronprinzessin Mette-Marit (47) durfte das Spektakel nur vom Fernseher aus verfolgen. Erst wenn Haakon offiziell als König das Parlament eröffnet, darf auch seine Ehefrau live mit dabei sein. Der Anblick ihres Mannes hat Mette-Marit aber sicher mit Stolz erfüllt.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Kronprinz den König bei der Parlamentseröffnung vertreten musste. Vor 30 Jahren war Haakons Vater Harald in der gleichen Position wie sein Sohn. Auch er musste für seinen kranken Vater König Olav einspringen. So wiederholt sich die Geschichte.

Haakon hat mit seinem Auftritt auf jeden Fall bewiesen, dass er ein würdiger Nachfolger des Königs ist.