Wir klären auf

Harry und Meghan vor der Hochzeit heimlich geheiratet? Das stimmt wirklich

Herzogin Meghan und Prinz Harry bei ihrer Hochzeit

Im Interview mit Oprah Winfrey gab Herzogin Meghan zu, dass sie und Prinz Harry sich schon vor der eigentlichen Zeremonie in trauter Zweisamkeit das Jawort gaben. Viele fragen sich jetzt, ob diese Eheschließung überhaupt rechtskräftig war. Zwei Experten decken auf.

Im Interview mit Oprah Winfrey (67) war kein Thema für Herzogin Meghan (39) und Prinz Harry (36) tabu. Die beiden sprachen über Rassismus im Königshaus, über fehlende Unterstützung vonseiten der Royals und über eine geheime Hochzeit.

Meghan berichtete, dass sie und Prinz Harry bereits vor der großen Zeremonie in der St George’s Chapel die Ehegelübde austauschten. „Drei Tage vor der großen Hochzeit gaben wir uns das Jawort“, verriet Meghan, „Niemand weiß das, aber wir haben den Erzbischof angerufen und gesagt: ,Dieses Spektakel ist für die Welt, aber wenn wir uns das Jawort geben, wollen wir zu zweit sein‘.“ 

Die Hochzeit fand laut der Herzogin in einem Garten statt und nur das Paar und der Erzbischof waren anwesend.

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Herzogin Meghan und Prinz Harry im Interview mit Oprah

Ist die heimliche Hochzeit zwischen Meghan und Harry rechtskräftig?

Ob die heimliche Hochzeit Meghan und Harry zu Mann und Frau machte, fragen sich zurzeit viele Menschen im Internet. Die Online-Zeitung „Insider“ will Licht ins Dunkle bringen und fragt bei zwei Experten nach.

Es war keine Hochzeit. Es kann keine gewesen sein“, sagte Reverend Canon Giles Fraser, Pfarrer der St. Mary Newington Church in London, gegenüber „Insider“. Als Begründung verweist er auf das geltende Kirchenrecht in England.

Damit nach der anglikanischen Kirche eine Ehe rechtskräftig ist, müssen diese beiden Kriterien erfüllt werden: Es müssen zwei Zeugen anwesend sein und die Eheschließung muss in einer Kirche oder an einem Ort mit spezieller Genehmigung stattfinden. Eine Ehe, die auf einem privaten Grundstück ohne besondere Genehmigung geschlossen wird, existiert vor dem Gesetz nicht.

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Herzogin Meghan und Prinz Harry in Australien

Auch Harry Benson, Forschungsleiter der Marriage Foundation, betont: „Auch wenn sich der Erzbischof selbst eine Sondergenehmigung geben könnte, steht ihm immer noch das Gesetz im Weg.“ Laut Meghan fand die Hochzeit in einem Hinterhof statt und die beiden waren nur zu zweit - ohne Zeugen. Laut den Experten handelt es sich somit um keine rechtskräftige Heirat.

Doch ob die Zeremonie vor der großen Hochzeit rechtskräftig war oder nicht - das Paar scheint sehr glücklich mit seiner Entscheidung zu sein.