• Mentale Gesundheit ist ebenso wichtig wie die physische
  • Diese Royals sprechen ganz offen über eigene Probleme

Die wohl bekanntesten Mitglieder eine Königsfamilie, die einiges über ihre eigene mentale Gesundheit erzählt haben, sind Prinz Harry und Herzogin Meghan. In ihrem berühmten Interview mit Oprah Winfrey im März 2021 sprach vor allem Meghan über einige dunkle Kapitel in ihrem Leben.

Herzogin Meghan und Prinz Harry sprechen öfters über ihre mentale Gesundheit

Während Herzogin Meghan mit ihrem ersten Kind Archie schwanger war, im Jahr 2019, stand es nicht gut um sie. Meghan erzählte von schwerwiegenden Problemen, die ihre mentale Gesundheit betrafen. Ihr ging es so schlecht, dass sie sogar Selbstmordgedanken hatte.

„Ich schämte mich, es damals zu sagen, und schämte mich, es gegenüber Harry zugeben zu müssen, weil er so einen Verlust erlitten hat. Aber ich wusste, wenn ich es nicht sagte, würde ich es tun. Weil ich einfach nicht mehr am Leben sein wollte. Das war klar und real und erschreckend und mein ständiger Gedanke“, so Herzogin Meghan im Interview mit Oprah Winfrey.

In dieser Zeit hätte sie wohl mehr denn je Hilfe gebraucht, diese wurde ihr aber verweigert, wie sie im emotionalen Interview erklärte. „Ich ging zu einem Senior Royal, um Hilfe zu bekommen. Mir wurde gesagt, ich könnte keine Hilfe bekommen, weil es nicht gut für die Institution wäre“, so Meghan weiter. Es ist kaum vorstellbar, wie schlimm es für Herzogin Meghan gewesen sein muss, eine solche Antwort auf ihre Situation zu bekommen.

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Auch Harry hatte in der Vergangenheit mit seiner mentalen Gesundheit zu kämpfen. Bei einem virtuellen Event des Unternehmens BetterUp im Januar 2022 gab Prinz Harry zu, selbst bereits an Burnout erkrankt zu sein.

Seine Erfahrung möchte er nun mit anderen Menschen teilen. Man soll sich „auf das eigene Wohlbefinden konzentrieren“, so der Royal. Außerdem sagte er: „Mentale Fitness ist das A und O. Das ist das Ziel. Der Weg dorthin kann sehr holprig sein. Es heißt nicht umsonst innere 'Arbeit'.“.

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Schon in den Jahren bevor er dem britischen Königshaus den Rücken kehrte, hatte er sich für Organisationen eingesetzt, deren Schwerpunkt auf der mentalen Gesundheit liegt. Mit seinem Bruder Prinz William und Herzogin Kate war er in der Kampagne „Heads Together“ involviert, um das Stigma rund um die mentale Gesundheit abzuschaffen.

In einer BBC-Dokumentation über mentale Gesundheit sprach William über „einen Schmerz, wie kein anderer“, den er nach dem Tod seiner Mutter Lady Diana verspürt hatte.

Nicht nur diesen Royals ist das Thema wichtig. Auch in den Niederladen wird versucht offen darüber zu sprechen, allen voran Königin Máxima mit ihrer Stiftung „MIND Us“. Sie offenbarte, dass nicht nur sie zur Therapie gehe, sondern auch ihre Töchter. Das macht Königin Máxima zu einem richtigen Vorbild in Sachen mentaler Gesundheit.