Auch in Norwegen steigen die Infektionen

Das darf Prinzessin Mette-Marit als Corona-Risikopatientin

Kronprinzessin Mette-Marit hält sich an die norwegischen Vorgaben für Risikopatienten während der Corona-Pandemie

Nachdem auch in Norwegen die Zahl der Corona-Infizierten wieder gestiegen ist, fällt auf, dass sich Kronprinzessin Mette-Marit erneut aus der Öffentlichkeit verabschiedet hat. Sie leidet an chronischer Lungenfibrose - eine Erkrankung an Covid-19 könnte weitreichende Folgen für sie haben.

Die norwegische Gesundheitsbehörde FHI hat jetzt Empfehlungen für Risikogruppen und deren Angehörige geäußert. Auch Mette-Marit (47), Kronprinzessin von Norwegen, scheint sich an diese zu halten, denn seit dem erneuten Anstieg der Infektionszahlen taucht sie wieder seltener auf.

Prinzessin Mette-Marit in Isolation

Ihr Mann Kronprinz Haakon von Norwegen (47) arbeitet weiter, auch im königlichen Schloss in Oslo. Ihre beiden Kinder Prinzessin Ingrid Alexandra (16) und Prinz Sverre Magnus (14) gehen ebenfalls weiterhin zur Schule. 

Selbst wenn sich Kronprinzessin Mette-Marit noch in die Gruppe mit leicht erhöhtem gesundheitlichen Risiko einordnen darf, ist der Alltag komplizierter geworden. Man darf sich weiterhin mit der Familie und Nahestehenden treffen, sofern sich diese Personen auch an die Hygienevorschriften und Corona-Regeln halten. 

Prinzessin Mette-Marit und Prinz Haakon müssen jetzt mehr Termine wahrnehmen

Das bedeutet dann allerdings auch, dass Mette-Marit wohl für einige Zeit auf eine innige Umarmung ihrer Kinder verzichten sollte. Generell sollte die Kronprinzessin soziale Kontakte einschränken und von Zuhause aus arbeiten. 

Corona am norwegischen Hof

Wie schnell es ernst werden kann, hat die norwegische Königsfamilie am eigenen Leib erlebt: Eine Person am Hof erkrankte an Corona - das zog eine weitreichende Quarantäne mit sich, darunter auch für Königin Sonja (83) und auf freiwilliger Basis auch für König Harald (83). 

Da er zwar nicht mit der erkranken Person direkt in Kontakt getreten ist, aber seine Frau, hat der König sich für die Isolation entschieden. Beide sind bisher zum Glück symptomfrei.

Kronprinz Haakon selbst musste nicht in Quarantäne, da er keinen Kontakt zu seinen Eltern hatte. Seine Frau Mette-Marit arbeitet bereits seit dem Frühjahr im Homeoffice in ihrem Wohnsitz in Skaugum in Asker.

Sollten ihre behandelnden Ärzte das aktuelle Risiko für Mette-Marit höher einschätzen, könnte für sie schlimmstenfalls ein kompletter Rückzug von ihrer Familie infrage kommen. Theoretisch ist Skaugum groß genug, um so eine kritische Situation zu bewältigen. Zu wünschen wäre ihr das aber nicht.

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