Dokumentation gibt neue Einblicke

Andere Seite von Queen Mum: Prinz Philip war ihr ein Dorn im Auge

Queen Mum und Prinz Philip

Die Dokumentation „The Private Lives of the Windsors“ enthüllte neue Details aus dem Leben von Königin Elisabeth II. und Prinz Philip. So kam unter anderem ans Licht, dass die Queen Mum und ihr Schwiegersohn zu Beginn ein eher angespanntes Verhältnis zueinander hatten. 

Königin Elisabeth II. (95) und Prinz Philip (†99) waren über 70 Jahren verheiratet – eine beträchtliche Zeitspanne. Das Paar ging den Bund der Ehe im Jahr 1947 ein.  

Wie die britische Dokumentation „The Private Lives of the Windsors“ enthüllte, war die Queen Mum jedoch anfangs gegen die Heirat mit Prinz Philip. Elizabeth Bowes-Lyon (†101), die Mutter von Königin Elisabeth II., soll ihrem Schwiegersohn kritisch gegenübergestanden haben, da sie ihn als „gefährlich fortschrittlich“ betrachtet haben soll.  

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Königin Elisabeth II. Prinz Philip nach ihrer Verlobung im Jahr 1947

Die Queen Mum fürchtete den Einfluss des außenstehenden Prinz Philip

Es soll für die Queen Mum zudem schwierig gewesen sein, einen Außenstehenden in die engen Familienkreise eintreten zu lassen. „Die Queen Mum betrachtete ihn eher als Feind und tatsächlich könnte man diese frühen Jahre als Kampf um die Aufmerksamkeit der Königin ansehen“, erklärte die Historikerin Jane Ridley in der TV-Doku.  

Außerdem sorgte Elisabeths Mutter sich, dass ihre Autorität als Familienoberhaupt infrage gestellt werden könnte.  

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Der Royal-Biograf Christopher Warwick griff in der Dokumentation zudem die nur kurze Zeit von Elizabeth Bowes-Lyon als Queen auf. König Georg VI. starb mit nur 56 Jahren.

Die Queen Mum war zu dem Zeitpunkt erst 51 Jahre alt und musste das Zepter an ihre Tochter und einen weitgehend fremden Mann abgeben. „Sie wollte nicht nur Queen Mum sein und war sehr eifersüchtig auf ihre Tochter, da sie jetzt Königin war“, so die Ansicht von Christopher Warwick.