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Zu Lebzeiten war Klaus Kinski zwar als extrem talentierter und hart arbeitender Schauspieler bekannt, aber auch als temperamentvoller und unberechenbarer Exzentriker. Vor allem mit dem Regisseur Werner Herzog verband ihn eine Hass-Liebe, die acht erfolgreiche Filme hervorbrachte. So zum Beispiel in „Fitzcarraldo“, „Nosferatu - Phantom der Nacht“ oder „Woyzeck“. Auch international konnte der Schauspieler damit große Erfolge feiern, wie eine Golden-Globe-Nominierung von „Fitzcarraldo“ beweist. Am 23. November 1991 starb er mit 65 Jahren an Herzproblemen. Bis heute gilt Klaus Kinski als einer der besten und legendärsten deutschen Schauspieler überhaupt.
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Den Rekord für die häufigsten Auftritte in Edgar-Wallace-Filmen hält Eddi Arent. Ganze 23 Mal war er in den Krimifilmen zu sehen. Dabei mimte der Schauspieler meist (aber nicht nur) die humorvolle Figur, die für komische Momente sorgte, wie zum Beispiel in „Die Bande des Schreckens“, „Die Tür mit den sieben Schlössern“, „Zimmer 13“ oder „Der Hexer“.
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Die humorvollen Rollen, die Eddi Arent in seiner Karriere als Schauspieler ergatterte, kamen nicht von irgendwoher. Ursprünglich startete er als Kabarettist ins Show-Business. Schnell wurde jedoch sein vielseitiges Talent erkannt und so spielte er bald auch zwielichtige Figuren. Zudem war er in den Karl-May-Filmen zu sehen und feierte mit der Sketch-Serie „Harald und Eddie“ in den Achtzigern seine letzten großen Erfolge. Eddi Arent starb am 28. Mai 2013 mit 88 Jahren.
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Ein weiterer Schauspieler, der für seine komischen Rollen in den Edgar-Wallace-Filmen bekannt war, war Siegfried Schürenberg. In seinen 16 Auftritten der Krimifilmreihe spielte er meist den trotteligen Polizeichef, der häufig eher für Lacher sorgte, als für die Aufklärung der Fälle. Siegfried Schürenberg war unter anderem in „Der Rächer“, „Der Zinker“, „Das indische Tuch“ und „Neues vom Hexer“ zu sehen. Ab 1974 kehrte er der Schauspielerei den Rücken zu und war fortan nur noch als Synchronsprecher aktiv. Siegfried Schürenberg starb am 31. August 1993 in Berlin.
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Pinkas Brauns Parade-Rolle in den Edgar-Wallace-Filmen war die des Schurken. Diese verkörperte er in den meisten seiner fünf Auftritte in den Krimifilmen. So war er in „Das Rätsel der roten Orchidee“, „Die Tür mit den sieben Schlössern“, „Der Fluch der gelben Schlange“, „Der Bucklige von Soho“ und in „Im Banne des Unheimlichen“ zu sehen.
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Über die Edgar-Wallace-Reihe hinaus stand Pinkas Braun aber auch für viele andere Filme und Serien vor der Kamera. Entgegen seiner Figuren in den Kult-Krimis spielte er zum Beispiel in den Siebzigern in „Jörg Preda berichtet“ für drei Jahre einen Reisejournalisten, der Verbrechen aufklärt. Neben seinen Fernseh- und Filmauftritten war Pinkas Braun zudem eine gefragter Hörspielsprecher. Nach längerer Krankheit verstarb Pinkas Braun am 24. Juni 2008 in München.
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Auch Harry Wüstenhagen war ein beliebter Schurken-Darsteller. Den gescheiterten Kleinganoven gab er zum Beispiel in „Der grüne Bogenschütze“, „Die toten Augen von London“, „Die Gruft mit dem Rätselschloß“ oder in „Der Hund von Blackwood Castle“. Insgesamt spielte der Schauspieler in sechs Edgar-Wallace-Filmen mit. Des Weiteren war er unter anderem in „Vorsicht Mister Dodd“, „Die Frühreifen“ und in der Siebziger-Jahre-Neuverfilmung „Die Feuerzangenbowle“ zu sehen. Zudem könnte er dem ein oder anderen aus dem „Tatort“ bekannt sein, in dem Harry Wüstenhagen in drei Folgen einen Gastauftritt hatte. Er war auch als Synchronsprecher sehr beliebt. Bis zu seinem Ruhestand 1993 lieh der ehemalige Schurken-Darsteller bekannten Schauspielern wie Terence Hill seine Stimme und war auch als „Strolch“ in der deutschen Fassung von „Susi und Strolch“ zu hören. Sechs Jahre nach dem Beginn seines Ruhestands starb Harry Wüstenhagen am 11. Dezember 1999 in seiner Wahlheimat Florida.