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Der Weg zum Influencer auf Instagram: Mit diesen Tipps könnt auch ihr es schaffen

Der Weg zum Influencer auf Instagram: Mit diesen Tipps könnt auch ihr es schaffe
16. April 2020 - 16:14 Uhr / Kathy Yaruchyk

Sie sind die nächste Promigeneration: die Influencer. Sie werden nicht unbedingt durch große Schauspielkünste, musikalisches Talent oder ähnliches berühmt, sondern durch ihre Kanäle in den sozialen Medien, wie etwa Instagram, Facebook oder auch YouTube. Influencer zeigen, dass absolut jeder das Zeug dazu hat berühmt zu werden. Allein deshalb ist der Beruf des Influencers der Traum vieler junger Menschen.

Was ist eigentlich ein Influencer?

Das Wort kommt erst einmal aus dem Englischen, vom Verb „to influence“. Das bedeutet so viel wie „beeinflussen“. Genau das ist auch, was Influencer auf ihren Kanälen tun. Sie beeinflussen euch mit ihren Fotos und Worten, zu den verschiedensten Themen, wie Food, Mode oder Lifestyle und Sport. Ganz klassisch, wenn man überhaupt schon davon sprechen kann, sind diese Meinungsmacher auf den sozialen Medien, wie etwa Facebook, Instagram, Snapchat, YouTube oder auch neuerdings TikTok, unterwegs.

Hier posten sie eine Menge Beiträge in regelmäßigen Abständen, in Form von Fotos, Videos oder Storys. Zum Influencer wird man allerdings nicht nur durch das bloße Tun, sondern auch durch seine Anhängerschaft. Denn je mehr Follower der Influencer hat, umso interessanter wird er für Unternehmen, damit er für sie werben kann.

Bei einer Followerzahl zwischen 1.000 und 100.000 gilt man als Micro Influencer. Pro 1.000 Follower kann man dann für einen gesponserten Post zwischen 7,50 Euro und 9 Euro verlangen. Zu den erfolgreichsten Influencern in Deutschland zählen beispielsweise Pamela Reif, Dagi Bee, Bibi Heinicke oder auch Shirin David.

Die YouTuberin Bibi Claßen verkündete 2019 ihre zweite Schwangerschaft 

Das muss euch klar sein

Das Influencerdasein kann zwar Spaß machen, allerdings ist es wirklich jede Menge Arbeit. Also solltet ihr es euch gut überlegen, wenn ihr diesen Weg einschlagen möchtet und vor allem viel Zeit und Geld einplanen. Wenn ihr versuchen möchtet, neben eurem Vollzeitjob, ein zweites Standbein als Influencer zu schaffen, kann das sehr anstrengend werden und es würde bedeuten, dass ihr jede freie Minute in die Arbeit an eurem Kanal stecken müsst. Dazu zählt das Bearbeiten von Bildern, das Schneiden von Videos und das Sorgen für immer wieder neuen Content.

Leichter geht es, wenn ihr Vollzeit startet. Allerdings solltet ihr dann ein gewisses Startkapital mitbringen. Entweder in Form von Ersparnissen oder eines Kredits. Hier sollte man vorher allerdings mehrere Angebote miteinander vergleichen, um die günstigsten Konditionen zu erhalten.

Die Wahl des Portals

Wenn ihr den Entschluss gefasst habt und Influencer werden möchtet, solltet ihr erst einmal eine Idee haben. Wie bereits erwähnt, können die Bereiche Mode, Food oder Lifestyle besonders erfolgversprechend sein. Allerdings müsst ihr hier mit einer großen Konkurrenz rechnen. Deshalb braucht ihr unbedingt ein Alleinstellungsmerkmal, das euch auszeichnet. Findet eure Nische und bietet einen Mehrwert an!

Im Anschluss solltet ihr euch für ein Medium entscheiden. Am verbreitetsten sind wohl noch immer Instagram oder YouTube. Sie sind für ziemlich alle Bereiche geeignet. Viele Influencer fahren mehrgleisig, um die Vorteile möglichst vieler Portale zu nutzen. Wir haben uns allerdings erst einmal für das Beispiel Instagram entschieden.

Instagram selbst

Nachdem ihr euren Account hier eingerichtet habt, könnt ihr direkt mit eurem ersten Post loslegen. Es wird der erste von vielen sein. Denn das ist das, was euer Kanal braucht: Content. Um euch eine Zahl an treuen Followern aufzubauen, solltet ihr pro Tag zwischen einem und drei Posts hochladen.

Mehr kann eure Fans und den Algorithmus von Instagram überfordern und so kann es dann vorkommen, dass ein Post, auf den ihr total stolz seid, von so gut wie niemandem gesehen wird. Die Beiträge selbst sollten so authentisch und echt wie möglich sein. Die ein oder andere Story kann zudem nicht schaden.

Zu einem richtigen Post gehören natürlich entsprechende Hashtags. Die sorgen dafür, dass euer Beitrag von möglichst vielen Personen gesehen wird. Maximal kann man bei Instagram pro Post 30 Hashtags setzen. Wenn ihr dieses Potenzial voll ausschöpft, habt ihr bessere Chancen.

Allerdings sollten die Markierungen eine gewisse Relevanz haben und zum Thema eures Posts passen. Auch die Sprache spielt dabei eine Rolle. Wenn ihr auf eurem Profil nur deutsch schreibt, solltet ihr das bei euren Hashtags ebenfalls beherzigen.

Bei Instagram gelten Regeln

Das bloße Posten und das Setzen von Hashtags allein werden euch allerdings nicht die erhofften Followerzahlen einbringen. Es geht gerade am Anfang darum, möglichst vielen Personen zu folgen. Wenn alles gut läuft, dann folgen sie einem auch zurück. Dann geht es darum zu liken und mithilfe von Kommentaren auf sich aufmerksam zu machen.

Am besten funktioniert das, wenn man bei seiner Konkurrenz kräftig Beiträge likt und unter deren Beiträge ein paar nette Worte kommentiert. Hier kommt es ebenfalls auf Authentizität an. So kommen nach und nach garantiert ein paar Follower zusammen.

Auf gekaufte Follower sollte man allerdings verzichten, denn das fällt auch bei den möglichen Kooperations- und Werbepartnern auf. Wenn ihr dann ein paar Hundert oder sogar Tausend Follower zusammenhabt, könnt ihr euch mit passenden potenziellen Partnern in Verbindung setzen. Schreibt sie einfach an oder im Idealfall werdet ihr angeschrieben, wenn ihr interessant für die Unternehmen seid. Wenn alles klappt, könnt ihr dann Geld mit eurem Instagram-Account verdienen.