Haare wie Shakira und Co.

Comeback der Lockenmähne: Die wichtigsten Pflege- und Styling-Tipps

Sängerin Shakira ist bekannt für ihre lockige Haarpracht

Stars wie Shakira oder Beyoncé stechen mit ihrer Lockenmähne heraus. Kein Wunder, dass Fans so aussehen wollen wie ihre Idole. Doch Locken erfordern viel Pflege und ein gutes Styling.

Rausbürsten, glattziehen und verstecken: Lange Jahre fristeten Naturlocken ein trauriges Dasein. Glatte Haare galten als attraktiver, weshalb Frauen und Männer keine Mühen scheuten, sich regelmäßig der wilden Mähne zu entledigen. Inzwischen aber ändert sich das und das curly Haar ist gefragt. Was die Promis vormachen, lässt sich auch im eigenen Badezimmer ganz leicht umsetzen.

Auch bei Promis: Locken kommen wieder in Mode

Mit den Naturlocken ging es den Promis viele Jahre lang nicht anders als ihren Fans. Naturlocken wurden per Glätteisen oder sogar mit chemischen Produkten versteckt und bei öffentlichen Auftritten nicht gezeigt. Manche Promis wie Shakira (44) und Justin Timberlake (40) standen zwar stets zu ihrer Lockenpracht, bildeten jedoch die Ausnahme. Dabei fanden sich sogar unter den ersten Sexsymbolen Menschen mit lockigem Haar.

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Justin Timberlake 1999

Was die Lockenmähne verbrochen hat, um so lange als unattraktiv zu gelten? Niemand weiß es so genau. Vermutlich aber könnten es schlicht Mode und Trends gewesen sein, die die wilde Haarpracht an die Seitenlinie verdrängten. Allgemein sind Locken übrigens bis heute nicht gänzlich erforscht. Warum sie sich kräuseln, ist sogar eine Frage, der sich Wissenschaftler regelmäßig nähern.

Doch statt an die schwierigen Zeiten der Vergangenheit zu denken, stehen heute immer mehr Promis offen zu ihrer lockigen Mähne. Eines der besten Beispiele ist Nathalie Emmanuel (32). Die Schauspielerin ist dank der Serie „Game of Thrones“ weltweit bekannt und zeigt auf Social Media stolz, dass gelocktes, krauses Haar unglaublich schön sein kann.

Nun hat natürlich nicht jeder von Haus aus so intensiv gelocktes Haar wie Nathalie Emmanuel, Shakira oder Justin Timberlake. Es gibt jedoch immer mehr Menschen, die entdecken, dass die natürliche Struktur ihres Haars nicht so glatt ist wie gedacht. Mit den folgenden Tipps zeigt sich die wahre Haarstruktur schon nach kurzer Zeit.

Styling-Regel Nummer 1: Lufttrocknen lassen

Wer herausfinden möchte, ob die eigenen Haare lockig sind, sollte den Föhn in der Schublade lassen. Die heiße und oft sehr intensive Luftströmung macht nämlich auch der kleinsten Welle schnell den Garaus. Die erste Devise auf dem Weg zur Naturlocke ist der Verzicht auf das Föhnen. Stattdessen dürfen die Haare nun an der Luft trocknen. Wie das Ergebnis danach aussehen kann, zeigte Lena Gercke (33) vor einer Weile auf ihrem Instagram-Account.

Styling-Regel Nummer 2: Die Kopfhaut intensiv pflegen

Das Kopfhaar einfach so trocknen zu lassen, schont auch die Kopfhaut. Dennoch kann es sein, dass sich im Laufe der Zeit Schuppen bilden oder Juckreiz entsteht. Besonders bei lockigem Haar, welches nicht so oft und stark gebürstet werden sollte, ist eine solide Basispflege das A und O zur Vorbeugung.

Wie Australian Bodycare beschreibt, muss auch die Kopfhaut mit Feuchtigkeit versorgt werden. Das Unternehmen setzt hierfür auf natürliche Inhaltsstoffe und fügt seinen Produkten zusätzlich Teebaumöl hinzu. Das Öl kann dabei helfen, unangenehme Symptome wie Juckreiz oder Hautirritationen auf der Kopfhaut zu lindern. Sich nach der Haarwäsche etwas Zeit für intensive Kopfhautpflege zu nehmen, lohnt sich also.

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Sängerin Shakira ist bekannt für ihre lockige Haarpracht

Styling-Regel Nummer 3: Nicht bürsten

Es liegt in der Natur der Locke, dass sich mehrere Haarsträhnen zusammentun und schöne Kringel formen. Wer nun seine Haare bürstet, zerstört diese zusammengehörenden Strähnen und somit auch den hübschen Locken-Effekt. Schon ein kräftiges Durchbürsten nach dem Duschen kann die Lockenmähne zumindest für den Moment zerstören.

Deutlich besser ist es, nach der Haarwäsche und bei der Kopfhautpflege behutsam mit den Fingern durch das Haar zu fahren. Etwas Conditioner oder Öl kann helfen, auch die Längen zu pflegen. Wichtig ist nur, dass das Haar nicht zu stark durchkämmt wird. Wer nicht die Finger nehmen möchte, kann sich mit einem sehr grobzinkigen Kamm behelfen. 

Styling-Regel Nummer 4: Finish mit dem Diffusor  

Nicht immer bleibt genügend Zeit, um die Haare vollständig an der Luft trocknen zu lassen. Gerade im Winter oder bei sehr dickem Haar muss der Föhn daher weiterhin eine gewisse Rolle spielen. Der Lockenpracht zuträglich ist es dann, wenn auf den Föhn ein spezieller Diffusor gesteckt wird. Hierbei handelt es sich um einen breiten, runden Aufsatz mit Zinken, der die Haare trocknet, indem er sie nach oben in Richtung Kopfhaut drückt. Auch für Menschen mit glattem Haar ist ein Diffusor eine spannende Option, denn er kann für mehr Volumen sorgen.

Styling-Regel Nummer 5: Definieren mit natürlichem Öl

Sind die Naturlocken weitestgehend trocken und bereits gut sichtbar, zeigen sich bisweilen noch abstehende Strähnen und ein eher unschöner „Frizz-Look“. Hiergegen hilft es, sehr wenig natürliches Öl in den Handflächen zu verreiben und die Locken damit behutsam zu definieren. Mit sanften Knetbewegungen, bei denen die Locken nicht zu stark gedrückt werden, gelingt das.

Abstehende Haarsträhnen im Bereich des Ansatzes können mit dem Öl ebenfalls gebändigt werden. Wer etwas mehr Halt wünscht, etwa vor der nächsten Party oder einem Fotoshooting, greift zu Schaumfestiger oder speziellem Lockenmousse und lässt noch einmal den Diffusor ran.