Vor kurzem kursierte ein Video im Internet, auf dem Britney Spears mit ihrem Freund Jason Trawick bei einem Banküberfall zu sehen ist. Was für Britney erstmal eine gute Promotion für ihr neues Musikvideo war, aus dem die Szene stammt, entwickelte sich nun zu einer politischen Provokation.

Sportlich: Britney Spears live auf der Bühne
Britney, ausgerüstet mit unechten Waffen, drehte ihre Banküberfallszene in Stoke Newington im Londoner Bezirk Hackney, der vor wenigen Monaten noch von den Unruhen der englischen Jugendlichen betroffen war.
Das löste Empörung bei den britischen Politikern aus. Anlässlich des Drehortes beschweren sich diese vor Ort nun, dass das Video Waffen und Gewalt verherrliche, sowie einen schlechten Einfluss auf Jugendliche ausübe.
Ist das jetzt eine Überreaktion? Ian Rathborne vom Stadtrat fordert nun eine Spende und eine Entschuldigung von dem Popstar. Die Kontroverse ist dabei, dass zahlreiche Leute der Regierung die Schuld an den Aufständen geben.
Zudem sollte man vielleicht auch erkennen, dass es nur ein Musikvideo ist, und zwar eins von vielen, in dem Waffen vorkommen. Dann müsste sich Agent 007, der „im Auftrag Ihrer Majestät“ handelt, wohl auch entschuldigen.



























