Von Sabine Podeszwa 2
Musikkolumne!

Zum Tode von Whitney Houston

Eigentlich wollte unsere Musikexpertin Sabine in ihrer heutigen Kolumne über die Grammy Awards in Los Angeles berichten. Doch dann erreichte sie die Meldung, die weltweit Millionen Fans schockierte: Whitney Houston ist tot.


Schockierend, aber doch nicht unerwartet, erreichte mich gestern die Nachricht vom Tode Whitney Houstons. Ich bin mit ihrer Musik aufgewachsen und es ist komisch, wenn jemand der immer da war, plötzlich stirbt.

Sie war sicherlich eine der größten Stimmen unserer Zeit, die in den 80ern auf der Bildfläche erschien und uns viele Songs und Ohrwürmer schenkte. Als kleines Mädchen tanzte ich zu „How will I Know“ und „I wanna dance with somebody“ zuhause vor dem Fernseher herum, wenn gerade die damals einzige Musiksendung im deutschen Fernsehen namens „Formel Eins“ lief. Whitney Houston war damals ein aufstrebender Stern am Musikhimmel und hatte eine grandiose Stimme, die ihr in der Zukunft viele Erfolge einbringen sollte.

1992 dann ihr Schauspieldebüt in „Bodyguard“. Wie passend, dass sie damals einen Popstar spielte, dessen Leben durch einen psychopathischen Fan bedroht wird. Die Rolle war ihr auf den Leib geschneidert und die Liebesgeschichte zu ihrem Bodyguard, gespielt von Kevin Costner, gab der Spannung noch die nötige Portion Kitsch. Ein fantastischer Mädchenfilm, den ich eigentlich schon viel zu lange nicht mehr gesehen habe. Jetzt habe ich einen traurigen Anlass!

Im selben Jahr als „Bodyguard“ in die Kinos kam, heiratete Whitney Houston Bobby Brown und bekam ein Jahr später die gemeinsame Tochter Bobbi Kristina. Die Ehe hielt stolze 15 Jahre, war jedoch geprägt durch Drogen, Alkohol und diverse Skandale. Die Scheidung fand 2007 statt.

Whitney Houston machte diverse Entziehungskuren, nur um immer wieder rückfällig zu werden.Ihr exzessiver Lebenswandel hinterließ Spuren. Deutlich sichtbare Spuren, die niemand verleugnen kann. Ihr Tod ist tragisch und eine Vergeudung großen Talents, aber seien wir ehrlich, wir haben es alle kommen sehen. Es hat sich unübersehbar abgebildet. Im Stillen haben wir gehofft, dass nichts passiert. Aber es ist passiert. Während Whitneys Familie und viele Musikerkollegen jetzt trauern und Fans auf der ganzen Welt schockiert sind, wird natürlich über die Todesursache spekuliert.  Bis die Autopsieberichte vorliegen, wird noch einige Zeit vergehen, doch ich habe da eine traurige Vermutung was ihre Todesursache angeht.


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