Von Nils Reschke 0
Wer lügt tatsächlich?

„Zickenkrieg“ zwischen Jan Hofer und Marc Bator

Die „Tagesschau“ gilt als Mutter aller Nachrichtensendungen. Sie bringt das Weltgeschehen in einer Viertelstunde täglich ab 20 Uhr in der ARD auf den Punkt und steht für Sachlichkeit und Seriosität.


Doch alles andere als sachlich geht es gerade hinter den Kulissen der „Tagesschau“ zu. Es herrscht so ein richtig schöner „Zickenkrieg“ zwischen Chefsprecher Jan Hofer und Ex-Kollege Marc Bator, der mittlerweile zu Sat.1 abgewandert ist.

Beide werfen dem anderen vor, Lügengeschichten aufzutischen. Marc Bator jedenfalls hatte behauptet, die ARD habe ihm in seiner letzten Sendung untersagt, sich vom Publikum zu verabschieden. Jan Hofer hielt in der Zeitschrift Closer dagegen: „Über Marc Bator habe ich mich sehr geärgert, weil er gelogen hat. Ich habe ihm gesagt: Caren Miosga wird die Verabschiedung machen, er kann ein paar Sätze sagen, alles gut“, meint Jan Hofer und legt nach: „Genauso ist es passiert. Dass er dabei keinen vernünftigen Satz rausgebracht hat, ist wohl kaum unsere Schuld.“

Jo Brauner spricht ein Machtwort

Das wiederum will sich Marc Bator nicht bieten lassen: Er könne viel Kritik vertragen, aber der Lüge lasse er sich nicht bezichtigen. „Ich bin an meinem letzten Tag von unserem Chef vom Dienst angewiesen worden, auf Wunsch des Senders jegliche Abschiedsworte zu unterlassen. Wenn Jan Hofer jetzt etwas anderes behauptet, dann ist er der Lügner, nicht ich.“ Jetzt wird es dem einstigen Chefsprecher Jo Brauner zu bunt: „Die beiden sollten sich vertragen. Solche Streitigkeiten gehören nicht in die Öffentlichkeit.“ Wenn schmutzige Wäsche gewaschen würde, bliebe immer auch etwas an der „Tagesschau“ hängen.


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