Von Mark Read 0

Yves Saint Laurent: Stefano Pilatis rote Farblehre


Die Farblehre von Stefano Pilatis ist ganz simpel: rot ist mehr als eine Farbe.

„Die Farbe Rot demonstriert Präsenz. Hinter Schwarz kann man sich verstecken - aber nie hinter Rot. Rot ist Mut. Mut zur Liebe. Mut, seine Leidenschaft exzessiv auszuleben“, so erläuterte Stefano Pilati von Yves Saint Laurent.

Trotzdem gilt eines: Rot ist nicht gleich Rot, und das schon gar nicht beim Label Yves Saint Laurent, denn die Zusammensetzung des „Le Rouge N°1“ liest sich wie eine komplizierte Komposition von sinnlichen Düften. Es entstand dabei eine Komposition aus Rot, Orange und Fuchsia. Das Ergebnis ist faszinierend in seiner Intensität, und es hält sehr lange an.

Davon gibt es insgesamt 18 Nuancen, die sich dadurch auszeichnen, dass man wunderbar die Farben miteinander kombinieren und mischen kann, und das genauso, wie es die begabten Visagisten bei ihren Fashionshows und Fotoshootings machen.

Mit von der Partie sind zwei spezielle Nuancen in Schwarz und Weiß. Mit der weißen kann man Töne aufweichen und in ihrer Intensität erheblich abmildern. Mit der Nuance Schwarz kreiert man einen geheimnisvollen Touch, sozusagen eine neue Form des „Layerings“.

Für fantasievolle Lippenstift-Fans sind die hoch pigmentierten Lippenstifte ein absolutes Highlight.

Wie die Wirkung von roten Lippen ist, bekommt man auf den internationalen Laufstegen zu spüren. Dort wird kreativ mit Formen und Texturen experimentiert. Glänzende, volle Lippen wirken sinnlich und glamourös, matte Lippen mit eckigen Kanten eher kalt und extravagant.

Es darf also weiterhin mit Rottönen experimentiert werden.

 


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