Von Mark Read 1
Volker Schlag ist raus

"X Factor": Harte Kritik an Jurymitglied Sarah Connor

Die letzte Live-Show bei "X Factor" hatte es wieder in sich. Wie bereits in der Woche zuvor musste die Jury eine sehr harte Entscheidung fällen, und als Folge dessen muss sich nun vor allem Sarah Connor (31) harte Kritik anhören. Zudem zeigte sich erneut, dass es zwischen den Jurymitgliedern nicht so ganz passt.


Aber der Reihe nach: Am Ende der Liveshow musste mit Volker Schlag ein von Jurymitglied Till Brönner betreuter Kandidat gehen. In der Endausscheidung standen sich der 44-jährige Rocker und der von Das Bo betreute Kassim Auale gegenüber. Volker hatte zunächst mit einer starken Interpretation von Marius Müller-Westernhagens "Sexy" und später mit Seligs "Ohne Dich" versucht zu punkten. Kassim hingegen gab zunächst "Sweet Dreams" von Eurythmics und später "Hey There Delilah" von Plain White T's zum Besten.

Wie zu erwarten, stimmten sowohl Till Brönner als auch Das Bo für ihre Kandidaten. Wie in der Vorwoche oblag es also Sarah Connor, darüber zu entscheiden, wer weiterkommt und wer nicht. Letztlich musste Volker gehen – und die Empörung war groß. Denn der 44-Jährige hatte nicht nur gestern beeindruckende Performances hingelegt und sich zudem mit seiner rauhen, aber ehrlichen Art viele Sympathien beim Publikum erworben.

Connor musste viel Kritik einstecken, denn schon das Live-Publikum im Studio war mit der Entscheidung nicht so ganz einverstanden. Im Internet finden sich seitdem einige Kommentare, die das Unverständnis über Sarahs Entscheidung widerspiegeln. Zudem wurde in der Liveshow deutlich, dass es um die Harmonie in der Jury nicht zum Besten bestellt ist.

Nach der Sendung wurde übrigens deutlich, dass Sarah Connor selbst nicht genau weiß, ob sie da nicht einen Fehler begangen hat. Im Interview mit VOX war sie den Tränen nahe und gestand: "Ich brauche einen kurzen Moment, um darüber nachzudenken, ob ich das Richtige getan habe. Ich finde es sehr schwer gerade, einen klaren vernünftigen Satz rauszubringen, das ist einfach sch***e, ich mag meinen Job gerade nicht."

Immerhin soll es aber eine Aussprache zwischen Connor und dem sichtlich genervten Till Brönner gegeben haben. Mal sehen, ob die nächsten "X Factor"-Livesendungen ähnlich nervenaufreibend werden wie diese.


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