Von Kati Pierson 11
Heimliches Comeback?

Wolfgang Petry: Kommt er zurück ins Rampenlicht?

Es ist die Schlagzeile des Sonntagmorgen. Wolfgang Petry kommt nach 6 Jahren zurück und startet ein Comeback mit 60 Jahren. Aber was ist dran? Kehrt der "Hölle, Hölle, Hölle"-Sänger wirklich zurück auf die Bühne?


Erinnern Sie sich noch an Wolfgang Petry? Richtig - Das ist "Wolle"-Petry, der mit den vielen Freundschaftsbändern, karrierten Hemd und der Locken-Matte auf dem Kopf. Auf seinen Lippen waren so Lieder wie "Sommer in der Stadt", "Verlieben, verloren, vergessen, verzeih’n", "Bronze, Silber und Gold" und "Wahnsinn".

Vor sechs Jahren gab er in der Goldenen Stimmgabel bei Dieter Thomas Heck seinen Abschied vom Musikbiz bekannt. Ihm wurde das alles zuviel. Er wollte ein ganz normaler Mensch sein. Die Mähne kam runter, die Armbänder wurden abgelegt und er wurde der Opa von Nebenan. Seine Titel erbte der Sohn Achim und tingelt damit durch's Land.

Aber so einen echten Vollblut-Musiker hält man von der Musik nicht fern. Auf dem neuen Album vom Sohn mischt der Vater jetzt wieder ordentlich mit und zwar gleich mit einem Machtwort: "Achim, dann müssen wir uns aber vom Vergangenen lösen." - Es wird also kein typischer Wolle-Petry-Sound. Jetzt kommt uns Wolfgang Petry sehr Rock'n'Roll-lastig. Der Sänger ist begeistert und dankt seinem Sohn: "Mensch, Achim, endlich kann ich mal ganz frei aufarbeiten, dank dir."

Was der Sohn dazu sagt? Der ist außer sich vor Freude und dem Elan des Papas: "Papa ist nachts aufgewacht und hat was eingesungen. Das passte so gut, dass ich meinte, das muss so bleiben." Bleibt nur noch zu klären, ob der Wolfgang Petry wieder auf die Bühne zurück kommt. Die Antwort lautet: NEIN. Er bleibt bei den Enkelkindern ohne Handy, Kreditkarte und Internet. Er bleibt der nette Opa von Nebenan.


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