Von Mark Read 0
"Willkommen im Krieg"

Wilson Gonzalez Ochsenknecht: Morddrohungen nach Anti-Kriegs-Film!

Am Montag war Wilson Gonzalez Ochsenknecht in der Anti-Kriegs-Komödie "Willkommen im Krieg" auf ProSieben zu sehen. Der Streifen hat offenbar einigen Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan mächtig auf die Stimmung geschlagen. Im Netz gab es offene Morddrohungen gegen Ochsenknecht!


Am Ostermontag zeigte ProSieben zur Prime Time den Film "Willkommen im Krieg", der als Anti-Kriegs-Komödie angekündigt wurde. Darin spielte Wilson Gonzalez Ochsenknecht einen Bundeswehrsoldaten im Auslandseinsatz in einem staubigen Wüstenstrich, einen Waffennarren, dessen einziges Highlight die wöchentlichen Bierrationen sind. Doch offenbar hat nicht jeder den Film als Komödie verstanden. Besonders die Soldaten, die tatsächlich für Deutschland im Auslandseinsatz sind, fühlen sich von "Willkommen im Krieg" provoziert und reagierten heftig.

Denn wie die "Bild" heute berichtet, gab es via Facebook offene Morddrohungen gegen Wilson Gonzales Ochsenknecht! Wie die Onlineausgabe des Boulevardblatts berichtet, soll einer der Soldaten an den 22-jährigen Schauspieler geschrieben haben: "Du dreckiger Hurensohn! Ich bin Fallschirmjäger. Vor genau zwei Jahren verloren wir an Ostern in Afghanistan drei Männer. Und du schwuler Hurensohn findest es richtig, sich über den Einsatz da unten lustig zu machen?" Zudem wurde er aufgefordert, selbst nach Afghanistan zu kommen und den Verfasser der Botschaft zu besuchen: "Ich bring dich um, du Tunte!"

Ein anderer soll Ochsenknecht sogar eine Todesnachricht geschickt haben und diese mit "Erschießt Ochsenknecht!" kommentiert haben. Üble Reaktionen, mit denen der Schauspieler natürlich nicht rechnen konnte. Er sei erschüttert, erzählte er der "Bild": "Ich finde es schockierend, was da einige von sich geben. Ich weiß gar nicht, was sich sagen soll."

Die Bundeswehr hat von dem alarmierenden Vorfall im weltweiten Netz ebenfalls Kenntnis erhalten und hat angeblich interne Ermittlungen gegen die Verfasser eingeleitet. Trotzdem stellte ein Sprecher aber auch klar: "Die inakzeptablen Äußerungen zeigen aber auch, wie emotional über den Film in der Truppe diskutiert wird und wie unangemessen sich die Soldaten dargestellt fühlen." Ob die Macher des Films "Willkommen im Krieg" mit einem solchen Wirbel gerechnet haben?


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