Von Nils Reschke 0
FC Bayern München

Wie Pep Guardiola Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger verärgert

Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger lassen sich ihre Meinung nicht verbieten. So glatt scheint bei den Bayern dann doch nicht alles zu laufen. Erste unzufriedene Töne werden laut.

Bastian Schweinsteiger

Fußballer des Jahres - Bastian Schweinsteiger

(© Getty Images)

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„Wenn etwas schiefgeht, ist es meine Schuld.“ Pep Guardiola ist der neue, mächtige Mann an der Seitenlinie beim FC Bayern München. Und der Top-Trainer und Nachfolger von Jupp Heynckes weiß: Er geht ein großes Risiko ein in dieser Saison. Der deutsche Rekordmeister hatte nicht nur einen exzellent besetzten Kader. Er hat ihn mit Mario Götze und Youngster Thiago vom FC Barcelona sogar noch einmal verbessert.

Während also Fans der Bundesliga darüber diskutieren, ob weiterhin wegen der bayrischen Dominanz große Langeweile herrschen wird, spucken bei den Bayern selbst die ersten Spieler dann doch kritische Töne aus. Einer von ihnen heißt Philipp Lahm und ist Kapitän der Münchner: „Ich habe immer gesagt, dass es gut ist, wenn man auf einer Position Erfahrung hat“, so Lahm, der den entscheidenden Satz folgen ließ: „Und die habe ich als rechter Verteidiger. Und nicht als Mittelfeldspieler.“  

Pep Guardiola probiert viel aus – zu viel?

Guardiola probierte Lahm aber zuletzt genau dort aus. Hinterher meinte der spanische Coach, Lahm würde gewiss Rechtsverteidiger spielen, doch warum lässt er ihn dann überhaupt weiter vorne spielen? Groß genug sollte Bayerns Kader ja sein. Auch Philipp Lahms Stellvertreter, Bastian Schweinsteiger, muckt auf, positioniert sich: „Ich bin Flexibilität gewöhnt, aber ich denke, dass zu mir am besten die Position vor der Abwehr passt. Ich sehe meine Qualitäten schon am besten auf der Sechser-Position aufgehoben.“ Kleine Anspielung an den neuen Trainer, der offenbar nur mit einem Sechser spielen will. Und diese Position beherrschen auch seine Landsleute Thiago und Javi Martinez.


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